CORROSION OF CONFORMITY & ANTHRAX & MEGADETH & BLACK LABEL SOCIETY & DEATH TO ALL & SEPULTURA & ALESTORM & FLOTSAM AND JETSAM & DISMEMBER & CAVALERA & SEVERE TORTURE & SEPTICFLESH & HAYWIRE & BECOMING A.D. & RECTAL SMEGMA & HELLRIPPER & A KNIGHT UNDER MARIA'S ALTAR & TRENCHWAR & THE FIFTH ALLIANCE & BONE RIPPER & WIND ROSE & NEPHYLIM & GLORYHAMMER
Mitten im niederländischen Limburg entsteht gerade etwas, das man getrost als eines der spannendsten neuen Metal-Highlights Mitteleuropas bezeichnen darf: das SOUTH OF HEAVEN Festival in Maastricht. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt – ein Line-up, das von Thrash-Legenden über Death-Metal-Institutionen bis hin zu Power- und Folk-Eskapaden alles auffährt, was die Szene derzeit hergibt, und dazu sonst noch mehr als anständige Rahmenbedingungen für eine große Sause bietet.
Schon das Festival-Emblem macht klar, wohin die Reise geht: Ein grimmiger Sensenmann, hoch zu Ross – oder besser gesagt, hoch zu Bock – kündigt ein Wochenende an, das weder Zurückhaltung noch Kompromisse kennt. Maastricht wird für zwei Tage zum Epizentrum metallischer Ekstase – und wer dabei sein will, sollte besser jetzt schon den Kalender zücken.
Metallische Diversität ist Trumpf
Der Freitag steht klar im Zeichen europäischer Power-Metal-Ekstase. Wenn Gloryhammer, Wind Rose und Alestorm in direkter Abfolge die Bühne entern, dürfte das kollektive Mitklatschen, Fäuste-Recken und lautstarke Mitsingen garantiert sein – Humpen inklusive. Weder Alestorm noch Gloryhammer brauchen noch irgendwelche einleitenden Worte – viele ihre Alben sind inzwischen Kult in Power-Metal-Kreisen –, aber auch Wind Rose haben sich in den letzten zwei Jahren, gerade durch exzessive Live-Shows, einen Namen als absolute Performance-Macht erstritten. Zwerge, die stampfen, gehen eben immer!
Am Samstag wird dann aus dem Vollen geschöpft. Ganz oben im Line-up: Megadeth, die ihr finales Album „Megadeth“ im Gepäck haben und sich – ähnlich wie Co-Headliner Sepultura (einzige Show dieses Jahr in den Niederlanden) – auf Abschiedstour befinden. Spätestens seit der Legacy-Ausgabe #160 mit der großen Megadeth-Titelstory wisst ihr ja, was da auf euch zukommt. Mit Anthrax reist New Yorker Mosh-Thrash erster Güteklasse an, während Dismember schwedischen Death Metal servieren. Dazu gesellen sich Becoming A.D. mit einer Hardcore-Metal-Mischung aus Belgien sowie die niederländischen Szene-Veteranen Boneripper.
Auch der Sonntag hält reichlich Schwergewicht bereit: Black Label Society teilen sich den Tag mit Corrosion Of Conformity und Cavalera. Max und Iggor bringen „Chaos A.D.“-Material mit – und vermutlich noch einiges mehr aus der frühen Sepultura-Ära. Death To All führen das Erbe von Chuck Schuldiner fort und zelebrieren das Werk von Death mit prominenter Besetzung ehemaliger Bandmitglieder. Wer hier nicht zumindest kurz den Nacken kreisen lässt, verpasst etwas. Neu hinzugekommen sind außerdem Flotsam And Jetsam – ein Name, der keine weitere Erklärung benötigt.
Klare Organisation
Drei Tage SOUTH OF HEAVEN schlagen mit 225,- Euro zu Buche, Tickets gibt es bequem über die Festival-Homepage. Kinder bis zwölf Jahre erhalten freien Eintritt, Jugendliche bis 18 profitieren – mit Altersnachweis und volljähriger Begleitung – von vergünstigten Preisen. Die Website liefert sämtliche Infos zu Parkmöglichkeiten, Camping, Unterkünften in Maastricht und Umgebung sowie zu barrierefreiem Zugang. Vor Ort sorgen diverse Food- und Getränkestände – von vegan bis fleischlastig – ebenso für Komfort wie Schließfächer und Ladestationen. Kurz gesagt: Der Rahmen steht, um das SOUTH OF HEAVEN 2026 zu einem Wochenende zu machen, an das man sich noch lange erinnern wird.
Wedekind Gisbertson & Jonathan Jancsary
southofheaven.nl