GRAVE DIGGER & SAXON & HEATHEN & CHAPEL OF DISEASE & SKINDRED & GRAND MAGUS & PALEFACE SWISS & ELWOOD STRAY & viele mehr
Hurra, alle scharren mit den Hufen. Denn die Reise führt uns wieder mal auf das NOAF nach Wörrstadt. Die 21. Runde ist hiermit eingeläutet. Während aktuelle der Fluss hinter dem Haus hier noch zugefroren ist, machen wir uns warme Gedanken und freuen uns schon mal auf das bunte Treiben im August. Das Kürzel NOAF wird (nicht zu Unrecht) liebevoll auch gerne mit „Not Only A Festival“ übersetzt. Wer einmal da war, kommt eben immer gern wieder.
ENTERTAINER, KRASSE SOUNDS UND WOHLFÜHL-PROGRAMM
Die Namen, die bisher schon auf das Plakat gemalt worden sind, versprechen traditionsgemäß Abwechslung und Qualität. Grave Digger zum Beispiel, Urgesteine des deutschen Heavy Metal, werden eine 30-Jahre-Jubiläumsshow zu ihrem „Tunes Of War“-Erfolgsalbum spielen. Heathen stehen seit vielen Jahren für Edelstahl zwischen melodiösem Speed- und Thrash Metal, sind ein Garant für tight runtergezockte Live-Gigs und haben mit David R. White zudem ein Stimmwunder in ihren Reihen. In eine ganz andere Kerbe schlagen Paleface Swiss, deren Metal und Core sehr brachial und ruppig zwischen Angriff und Verteidigung hin- und herspringt und vereinzelt gar Ausflüge in alte Crossover-Gefilde wagt. Im Crossover fühlen sich Skindred aus Newport in Wales zu Hause, und Sänger Benji Webbe hat absolut Entertainer-Qualitäten.
Elwood Stray aus Essen sind typischer Metalcore-Sound, mit Breaks, emotionalen Richtungswechseln sowie verschiedenen Stimmlagen im Gesang. Ein krasser Mix zwischen Verletzbarkeit und auf die Fresse ... So verprügelt und angeschrien kommen einem Saxon genau recht. Biff und seine Mannschaft garantieren eine Heavy-Metal-Show wie in den Achtzigern mit zeitlos guten Songs und diesem Wohlfühl-Vibe, der Auftritten der britischen Metal-Dinosaurier immer innewohnt. Wohlfühl-Programm ist ein gutes Stichwort: Ohne despektierlich klingen zu wollen, Chapel Of Disease und ihre eigene Mixtur aus Death Metal, sphärischen Sounds und ausschweifenden Siebziger-Elementen sind ein Ohrenschmeichler, den man live auf gar keinen Fall verpassen sollte. Weitere Künstler werden zeitnah noch bekannt gegeben.
WENIG PLATZ, SELBST GEMACHTES FUTTER UND EIN FREIBAD
Weekend-Bundle heißt das Zauberwort. Das ist das Festivalticket, das einzeln 95,- Euro kostet, und ein Campingticket, welches einzeln 10,- Euro kostet, gleich mit dazu. Summa summarum 105,- Euro für die Basis-Rundumversorgung – ab sofort im Shop auf der Homepage zu bestellen. Die Gäste werden auch wieder gebeten, platzsparend zu planen. Heißt: Es geht um den Platz, den es auf den umliegenden Flächen nicht mehr gibt. Wer sein Wohnmobil gegen ein Zelt tauschen oder auf Pensionen und Hotels in der Gegend ausweichen kann, dem ist der Dank der Crew sicher!
Das Festival-Bändchen berechtigt zum freien Eintritt im nahegelegenen Schwimmbad. Es werden wie immer ein Metal-Market und Band-Signing-Sessions stattfinden. Unverändert ist auch das Konzept, dass alles auf dem Festival angebotene Essen - vegan, vegetarisch, Fleisch – von Teilen der NOAF-Crew selbst zubereitet wird, man legt Wert auf regionale Zutaten. Sowohl für die Futter- wie auch für Getränkepreise gilt das inoffizielle Festivalmotto: Fair geht vor! Wem eine Band nicht so gefallen sollte: In der Nähe des Geländes ist ein empfehlenswerter Waldgasthof mit Biergarten. Man sieht sich also entweder im Freibad, im Biergarten oder in the Pit!
Halt, halt, halt! Gibt doch noch was Neues hier in Wörrstadt: Am Donnerstag, den 27.08., wird es eine Vorabend-Show geben. Wer spielt, wird demnächst bekannt gegeben! Tickets sind bereits für 15,- Euro im Shop verfügbar.
Wedekind Gisbertson
noaf.de