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Ja, die deutsche Band ist ja nicht doof, wir sind ja extra noch nachts nach Anaheim gefahren, weil wenn man schon mal in L.A. ist, dann möchte man ja auch was sehen. Die Wahl fällt auf den Walk of Fame und das Hollywood-Sign. So weit der Plan.

Nach der sehr kurzen Nacht (remember: Ankunft Anaheim um 6:00 morgens) mega kurz pennen, Frühstück und rein ins Vergnügen. Nachdem wir endlich den Walk of Fame gefunden haben, sind wir doch ein klein wenig enttäuscht, das ist alles nicht so spektakulär, wie es das Fernsehen vorgaukelt. Wir fahren also weiter zum Griffith Observatory, von wo aus man laut Google megagute Bilder mit dem Hollywood-Sign machen kann... ja, okay, man sieht es auf jeden Fall und mit einer super Kamera mag das auch stimmen. Mit dem Smartphone... na ja.

Wir liegen laut Navi gut in der Zeit, es ist knapp 14 Uhr, zur Venue sind es grade mal 20 Minuten.

BEMERKE DEN FEHLER!

Wir sind in L.A. und die angezeigte Restfahrtzeit auf dem Navi zieht sich wie Kaugummi. Geschlagene drei Stunden später rennen wir vom Parkhaus (direkt neben Disneyland) auf die Bühne, bauen in Windeseile auf, haben Soundcheck, ziehen uns in den verbleibenen fünf Minuten bis zur Show direkt neben der Bühne um.... und spielen eine der geilsten Shows der ganzen Tour. Anaheim schenkt uns einen Circlepit allererster Kajüte. Der ganze Stress ist vergessen, wir haben einen riesen Spaß, der sich noch vergrößert, als wir das Catering entdecken (der Kuchen!)

Anaheim glänzt darüber hinaus durch extrem hohe Sicherheitsvorkehrungen. Ich kann mich nicht erinnern, wie oft ich an ein und dem selben Security-Typ vorbei vom Backstage in den Frontstage-Bereich gelaufen bin und ihm JEDES MAL meinen Pass vorzeigen musste, aber hey, es gab Kuchen ;-) 

Morgen dann San Francisco. Wir bekommen den netten Tipp, dass das Verkehrsaufkommen dort noch schlimmer sei (danke, Jeff)...