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03. September 2026

HEIMBURGER METALNACHT FESTIVAL

23.-25.07. Heimburg, Metalnachtplatz

AEONBLACK & BLOODY INVASION & GRAVEWORM & CHAOS AND CONFUSION & RED RUNNING RIVER & DEFACING GOD & DELIVER THE GALAXY & DISMINDED & HELGRINDUR & IADUL & ZEIT & OBSCURITY & ILLDISPOSED & SCOURGE OF RAGE & INFESTATION & IN DEMONI & ROTTING DEMISE & RISE OF KRONOS

 

Herzlich willkommen im Legacy-Reisebüro. Unser Weg führt uns diesmal in den Harz, genauer gesagt nach Heimburg bei Blankenburg. In unmittelbarer Nähe gibt es sowohl die bizarre Felsformation der Teufelsmauer zu besichtigen, die in einen Berg gehauene Burgruine namens Regenstein (Vorsicht! Nomen est Omen!). Zudem lockt das Kloster Michaelstein mit Stille und Backsteinarchitektur, und ein Dorf weiter gäbe es noch die Roßtrappe und den Hexentanzplatz zu Thale. What? Wir sind wegen einem Festival in diesem schönen Landstrich? Warum sagt das denn keiner ...

WENN DER TEUFEL AUF SEINER HÖRNERGEIGE SPIELT ...

Als Headliner werden die Südtiroler Graveworm auf die Bühne klettern und dem versammelten Publikum einen Querschnitt aus inzwischen zehn Alben bieten. 1997 als Gothic Metal-Kapelle gestartet, hat sich ihr Sound zu einer spannenden Mischung zwischen melodischem Black- und Death Metal entwickelt. Zum Teil progressiver Death Metal dänischer Machart mit einem echt kauzigen Frontmann – nicht weniger ist von Illdisposed zu erwarten, die ihre Setliste sogar aus inzwischen 14 Alben zusammenstellen können. Rise Of Kronos aus Hamburg haben sich auf die Fahnen geschrieben, Death Metal auf ein eigenes, moderneres Level zu hieven. Das gelingt der Truppe, indem sie eine Menge wirrer Rhythmen, technische Moves, Breaks und Breakdowns in ihren Sound integrieren und so aus dem Berechenbarkeits-Schema der Stilistik ausbrechen.

Disminded überzeugen mit grobem Geschrote, fetten Riffattacken und bestialischem Geschrei zwischen Thrash und Death. Und weil man im Harz immer Pagan- und Viking Metal hören will, sind Obscurity aus dem Bergischen Land in NRW immer gerne gesehene Gäste auf der Bühne der HEIMBURGER METALNACHT, und auch Helgrindur hacken mit ihrem Sound zwischen Pagan- und Black Metal in eine ähnliche Kerbe. Ganz nah am Black Metal sind Zeit aus Leipzig, die ein kaltes, hohl klingendes Soundkonstrukt anbieten, das sich immer wieder in eine Langsamkeit flüchtet, bevor es erneut den Ausbruch sucht. In diesem Jahr spielen übrigens am Donnerstag Infestation, Scourge Of Rage plus zwei weitere Bands eine Warm-up-Show bei freiem Eintritt.

 

… UND DAS HEXENVOLK AUF DEN TANZPLATZ DRÄNGT!

 

Ein Wochenendticket für die Sause zwischen Deibelsmauer und Hexentreppchen gibt’s für 85,- Euro inklusive Camping und Parkplatz. Auf der Homepage auf Tickets geklickt, kurz runtergescrollt, et voilà. Wer das Festival unterstützen möchte, kann auch die Supporter-Varianten wählen. Für einzelne Tage berappt man jeweils 50,- Euro.

Verpflegung ist garantiert: Von Kochen ohne Knochen über vegetarisch bis hin zu Fasermaterial, wie der Harzer seinen saftigen Schinken auch gerne nennt, ist alles in Fülle vorhanden. Zapfsäulen gibt’s auch, und sowohl Futter als auch Getränke sind preislich extrem fair gelagert. Ein paar Stände werden ihre Waren feilbieten, und für Leute mit Handicap sind Wege gedacht worden, die auch ihnen das Festival-Erlebnis ermöglichen. In diesem Sinne: Das HEIMBURGER METALNACHT FESTIVAL dürfte im Sommer 2026 der heißeste Hexentanzplatz im Harz werden. Mittanzen ist alles!

 

Wedekind Gisbertson

www.heimburgermetalnacht.de