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RICHTIGSTELLUNG: Vertauschte CD-Info-Texte Burn Down Eden und Days Of Grace

Vielleicht habt Ihr es ja schon selbst messerscharf geschlussfolgert, falls nicht, hier sicherheitshalber noch die Richtigstellung: Leider haben wir in der aktuellen Ausgabe auf Seite 24 die Trackbeschreibungen von zwei Bands des beiliegenden 7Us/7Hard-Samplers durcheinandergewürfelt.

Auf Track 15 findet ihr BURN DOWN EDEN (Foto rechts), auf 16 DAYS OF GRACE und leider sind uns bei beiden die Songbeschreibungen durcheinandergerutscht. Sorry an Bands und Label, und hier noch einmal die jeweils richtigen CD-Info-Texte zu den beiden Bands.

15 BURN DOWN EDEN 'Cosmogyral Miscarriage'

Die Wurzeln der Band liegen in Forst an der deutsch-polnischen Grenze. Geht es nach dem Höreindruck, würde man BURN DOWN EDEN allerdings in Skandinavien verorten. Wenn das Quintett seine Einflüsse mit At The Gates, The Black Dahlia Murder, Himsa und Arch Enemy benennt, ist das demnach nachvollziehbar. Die genannten Gruppen stammen entweder aus Schweden oder pflegen einen Stil, der merklich von den dortigen Melodic Death-Größen geprägt ist. Mit „Ruins Of Oblivion“ schicken die Deutschen ein Debütalbum ins Rennen, das sich im internationalen Kontext nicht zu verstecken braucht. Sowohl vom kompositorischen als auch vom handwerklichen Aspekt her ist die Platte konkurrenzfähig und findet ihre Momente. Natürlich halten sich BURN DOWN EDEN an gängige Spielmuster und erfinden das Rad nicht neu. Mit ihrer bissigen Attitüde und einem variantenreichen, sich beständig verändernden Songwriting wissen die Ostdeutschen aber dennoch zu punkten. Das selbstbewusste Auftreten wirkt Wunder. (AK)

16 DAYS OF GRACE 'We'

Schlappe zehn Jahre nach dem Release ihres letzten Albums melden sich DAYS OF GRACE endlich wieder zu Wort. Nachdem ihr neues Album 2016 bereits in Eigenregie veröffentlicht wurde, hat die Band aus Halle an der Saale schnell wieder eine Label-Heimat gefunden, die sich den teils experimentellen Heavy Rock-Eruptionen der Band angenommen hat. Denn in der Tat haben DAYS OF GRACE massiv an ihrem Sound getüftelt: Hörte man seinerzeit noch typischen Alternative Rock, geht es jetzt häufig in die metallische Richtung. Soundgarden, Stone Sour und die Black Label Society scheinen ebenso bleibende Eindrücke hinterlassen zu haben wie Mastodon, deren mächtigen Klangwall man für "Logos" deutlich adaptiert hat – man höre nur einmal in 'We' hinein! Das aktuelle Werk bietet einen spannenden Exkurs durch den experimentellen Abschnitt der modernen Rockmusik und zündet nach mehreren Durchgängen das erhoffte Feuerwerk. "Logos" benötigt Geduld, belohnt aber mit richtig starkem, eigenständigem Songwriting! (BB)