Saarmageddon

23.06. Saarwellingen, am Freibad

Kreator & Iced Earth & Entombed A.D. & Kadavar & Majesty & Red Fang & Steak Number Eight & Thundermother u.v.m.

 

Bereits zum zweiten Mal findet dieses Jahr das SAARMAGEDDON statt. Dabei ist das Festival in seiner zweiten Inkarnation gleich mal umgezogen und findet am Freibad statt – es gibt schlechtere Locations! In Sachen Line-Up hat man sich nicht reglementiert. Hier sollte für jeden Metalhead, alt wie jung, etwas dabei sein. Gerade mit den beiden Headlinern Kreator und Iced Earth hat man sich zwei Garanten für eine packende Live-Show gesichert. Für 49,90 Euro bekommt man im Vorverkauf eine Karte für das Tagesfestival. Wer mit mehr als fünf Personen anreist, kann einen Rabatt von bis zu 20% auf die Karten bekommen – außer in Tierfutterläden gibt es so etwas sonst selten! Da am nächsten Tag auf dem Gelände bereits ein anderes Festival angesetzt ist, wird es kein Camping geben, wer also ins Saarland anreist, muss sich eine Bleibe suchen. Wir sprachen mit Stephan Junkes.

Ihr habt ein recht durchmischtes Line-Up. Gab es dahinter ein Konzept?

Getreu unserem Motto „Das Rock- und Metal-Festival an der Saar“ wollen wir den Zuschauern ein möglichst vielfältiges Line-Up bieten und die unterschiedlichen Strömungen der Szene repräsentieren: Thrash Metal (Kreator), Power Metal (Iced Earth, Majesty), Stoner/Sludge (Red Fang, Steak Number Eight), Retro/70s Rock (Kadavar), Death Metal (Entombed A.D.) und Hard Rock (Thundermother).

 

Warum setzt ihr auf einen Local-Support? Kann man sich dafür noch bewerben?
Bei der ersten Ausgabe vom SAARMAGEDDON war leider kein Slot für eine lokale Band frei. Da wir es wichtig finden, den Nachwuchs zu unterstützen, möchten wir aber dieses Jahr einer Band aus unserer Region die Chance geben, das Festival zu eröffnen. Da wir bereits massenhaft Anfragen erhalten haben, nehmen wir keine Bewerbungen mehr an.

 

Gibt es eine Band, über deren Buchung ihr euch besonders gefreut habt?

Natürlich freuen wir uns, mit Kreator und Iced Earth zwei hochkarätige Headliner am Start zu haben, letztendlich freuen wir uns aber auf alle Bands, die wir verpflichten konnten. Auch die Reaktionen in den sozialen Netzwerken waren überwiegend positiv.

 

Ihr seid dieses Jahr ungezogen. Warum? Was zeichnet die neue Location aus?

Die zukünftige Nutzung des Messegeländes ist ungewiss, und von Seiten der Stadt Saarbrücken dürfen dort keine Veranstaltungen mehr stattfinden. Die neue Location am Freibad in Saarwellingen hat sich bereits durch das Rockcamp Festival, welches wir in Kooperation mit der Antattack GmbH veranstalten, bewährt. Während das Messegelände zwar infrastrukturell besser ausgestattet war, liegt die neue Location im Grünen, und gleich nebenan kann man sich im Freibad abkühlen.

 

Was habt ihr sonst im Gegensatz zum letzten Jahr verbessert, woraus habt ihr gelernt?

Ein Hauptkritikpunkt im letzten Jahr war der viel zu kurze Auftritt von DevilDriver. Dass mit Valient Thorr und DevilDriver gleich zwei Bands viel zu spät angereist sind, lag außerhalb unserer Verantwortung. Die Kritik an der mangelhaften Kommunikation bezüglich des verkürzten Sets von DevilDriver haben wir uns allerdings zu Herzen genommen. Dieses Jahr wird es auch Festivalbändchen geben, was die ebenfalls kritisierte Auslass-Situation erleichtern wird. Ob es allerdings ein Festivalshirt geben wird steht noch in den Sternen, da wir bis jetzt noch keinen Sponsor dafür gefunden haben. Firmen/Organisationen, die Interesse haben, können sich gerne melden.

 

Es gibt einen Gruppenrabatt ab fünf gekauften Tickets. Wie kamt ihr darauf? Solche Aktionen sind sonst bei Festivals ja eher ungewöhnlich.

Viele Metalheads nutzen Festivals, um Freunde zu treffen und gemeinsam zu feiern. Wir wollen größeren Gruppen die Möglichkeit geben, ein paar Euro zu sparen und gemeinsam anzureisen. Dann kann eine/r fahren und die anderen auch ein paar Bierchen trinken. Und klar: Wir wollen auch möglichst viele Tickets verkaufen, um unser kleines Festival weiterführen zu können!

 

Das Festival findet an einem Freitag statt. Warum habt ihr es nicht arbeitnehmerfreundlich auf einen Samstag gelegt?

Der Samstag war schon mit dem Rockcamp Festival belegt, und der Sonntag erschien uns als schlechtere Lösung, weil viele Zuschauer eben auch montags arbeiten müssen und sich einen Tag freinehmen müssten. Wir hoffen, im nächsten Jahr eine bessere Lösung anbieten zu können.

Wer sich also einen schönen Tag im Westen der Republik machen möchte und dabei noch auf gute Musik aus ist, könnte am SAARMAGEDDON seinen Spaß haben. Location und Billing deuten auf ein starkes Event hin! Man muss sich nur Freitagmittag frei nehmen und nach Saarwellingen begeben. Und seien wir mal ehrlich: Wer arbeitet schon gerne zu dieser Zeit, wenn er auch Red Fang angucken könnte?


Manuel Stein

www.saarmageddon.com