Live

DYNAMO METALFEST

15.07. NL-Eindhoven, Ijssportcentrum

Entombed A.D. & Exodus & Gojira & Prong & Testament & The Devin Townsend Project & Toxik & Vuur & White Boy Wasted


Dynamo Festival – da klingelt es bei den alten Hasen sicher in den Ohren! Nicht nur, dass das Open Air stets mit einem illustren Billing aufwarten konnte, nein, mit „Live In Eindhoven“ zeichneten Death dort 1998 ihr legendäres Live-Album auf. Beim DYNAMO METALFEST, das seit nunmehr zwei Jahren stattfindet, handelt es sich tatsächlich um mehr als nur den geistigen Nachfolger des legendären niederländischen Sommerfestivals!

Hochklassige Ausstattung


Im Gegensatz zu den Episoden der 90er, nur noch auf einen Tag verkürzt, geben sich in Eindhoven einige große Namen des (Extreme) Metal die Klinke in die Hand. Mit Exodus und Testamant hat man Gründungspfeiler des Thrash Metal an Bord, mit Entombed A.D. die aktuelle Inkarnation der schwedischen Death Metal-Größe, mit Gojira den heißen Scheiß des technischen (Death) Metal und mit The Devin Townsend Project wohl den besten Entertainer des Metal-Biz. Da es sich, so wie in den letzten beiden Jahren, nur um eine abgespeckte Variante des einst großen Festivals handelt und mitten in der Stadt stattfindet, ist Camping am Festivalgelände nicht möglich. Durch die Nähe zur Innenstadt und eine gute Anbindung an den Hauptbahnhof Eindhoven sollte eine zu erreichende Bleibe schnell zu finden sein. Wer mit dem Auto an- und abreisen möchte, findet ganz in der Nähe Parkmöglichkeiten für sein Gefährt. Ist das Line-Up nicht schon Argument genug, kann man auch beim Preis des Events nur mit den Ohren schlackern.

Billigheimer

Schlappe 20,- Euro möchten die Veranstalter für das illustre Come Together vom Besucher sehen! Dafür kann man sich schon mal in die Karre setzen und ins sympathische Nachbarland rüberfahren. Sieht man sich Gojira, Testament oder The Devin Townsend Project heutzutage auf Einzelshows an, muss man mehr hinlegen als den Eintritt des DYNAMO METALFESTs!

Betrachtet man das Ganze so, kann man eine dreiviertel Stunde die französischen Tech Death-Metaller sehen und bekommt achteinhalb Bands umsonst obendrauf. Zwar mag das DYNAMO METALFEST in seiner aktuellen Form nur noch ob seines Namens an seinen Quasi-Vorgänger erinnern, qualitativ braucht es sich vor diesem aber sicher nicht verstecken. Finden sich genügend Besucher, so kann das Event ja in Zukunft sogar wieder wachsen und an vergangene Tage anknüpfen.


Manuel Stein

www.dynamometalfest.nl