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HÖRNERFEST

www.facebook.com/hoernerfest 
30.6.-01.07. Brande-Hörnerkirchen

Skalmöld & Tanzwut & Skyclad & Troll Bends Fir & Knasterbart & Black Magic Fools & Fejd & Mr Irish Bastard & Drakum u.v.m.

Black Magic Fools & Drakum & Ensiferum & Fejd & Haggefugg & Heimataerde & Knasterbart & Maccabe und Kanaka & Mr. Irish Bastard & Mutabor & Mythemia & Nine Treasures & Off Limits & Skalmöld & Skyclad & Tanzwut & Trolls Bends Fir u.v.m.

 

Zum zwölften Mal findet das HÖRNERFEST bereits statt. Nördlich von Hamburg, genauer gesagt in Brande-Hörnerkirchen, tun sich Bands aller Colour zusammen, um den Besuchern am 30. Juni und 1. Juli eine ordentliche Party zu bieten. Dabei litt das letztjährige Fest unter dem schlechten Wetter. Dieses Jahr hat man in dieser Hinsicht ein wenig vorgesorgt und das Gelände so umgestaltet, dass es sich als wetterfester erweisen sollte. „Wir haben das Überdach vor der Bühne deutlich vergrößert und einen großen Haufen Schotter und zwei Trecker am Start, gegen den Matsch auf den Hauptwegen“, erklärt Veranstalter Thomas Tegelhütter. „Sonst kann man wenig tun.“ Egal welches Wetter den Zuschauer am Ende auch erwartet, Musik wird er auf die Ohren bekommen.

 

Traum-Bookings

 

Als Headliner der beiden Tage hat man eine Band engagieren können, hinter der man schon einige Jahre her war. Mit Ensiferum ist dem HÖRNERFEST eine Buchung gelungen, die immer für gute Laune sorgt und hinter der die Booker schon einige Zeit her waren. „Das habe ich seit vielen Jahren versucht, dieses Jahr passte es endlich. Die Jungs spielen auf einem großen Festival in Spanien und halten auf dem Rückweg noch bei uns an.“ Aber auch daneben hat das HÖRNERFEST so manch ein Schmankerl zu bieten. Seine Highlights im bisherigen Line-Up beschreibt Thomas so: „Neben Ensiferum sicherlich Troll Bends Fir, Skalmöld und Skyclad. Aber auch bei den kleineren Bands gibt es mit den Mongolen Nine Treasures und den Australiern Lagerstein echte Highlights“, sagt Thomas. Daneben treten mit Tanzwut, Fejd, Heimataerde und The Moon And The Nightspirit noch weitere etablierte Gruppen aus dem Folk und Mittelalter (Metal) auf, die Menschen auf die Schierenhöh treiben sollten.

Für den Fan


Viel Geld muss man als Besucher dabei für das ganze Spektakel nicht hinlegen. Für 44,- Euro bekommt man hier die beiden Tage Festival, Camping inklusive – so viel zahlt man mittlerweile oft für Einzelkonzerte oder bei anderen Veranstaltungen für ein Tagesticket ohne Unterkunft. „Wir haben immer eine Vielzahl kleinerer Bands am Start, die trotzdem ein großes Standing in der Szene haben. Ansonsten drehen wir jeden Euro dreimal um, bevor wir ihn für größere Acts ausgeben – manchmal dauert es dann auch ein paar Jahre, bis wir eine Band endlich buchen können“, erklärt Thomas die moderaten Preise. Dass sich die Veranstalter des HÖRNERFEST nicht nur finanziell Gedanken machen, sieht man auch daran, dass sie nach all den Jahren noch einmal das Gelände völlig umstrukturiert und optimiert haben. „Wir sind dabei das Gelände etwas umzusortieren. Backstage und Infield werden getauscht, dadurch müssen die Besucher nicht mehr über die Hauptzufahrtsstraße aufs Gelände – sprich: deutlich geringere Unfallgefahr –, die Bands können jetzt direkt von der Straße in den Backstage fahren. Durch den Umbau des Geländes ergeben sich auch weitere Änderungen bei den Ein-/ Ausgängen, das Meet & Greet-Zelt wird umgestellt, aber das ist alles nur Kleinkram.“

Mittelalter statt WLAN

 

Auf was man aber auch leider dieses Jahr verzichten muss ist ein gesicherter Mobilfunk- und Internetempfang auf dem Festival. WLAN wird es auf dem HÖRNERFEST dieses Jahr nicht geben. „Die Kosten dafür sind einfach zu hoch. Bei einer kleinen Umfrage hat sich zudem ergeben, dass ein Großteil der Besucher nur wenig Wert darauflegt und selbst einen kleinen Obolus nicht zahlen würde.“ Das HÖRNERFEST sollte auch ohne WLAN-Zugang für die Besucher dieses Jahr wieder eine Sause für Jedermann werden. Neben dem Bühnenprogramm erwartet die Anwesenden wie jedes Jahr ein Mittelaltermarkt sowie ein Reinactment-Lager, das diese Zeit darstellen soll. Neben Kunsthandwerkern und einer historischen Backstube werden in diesem Bereich auch allerlei Läden oder Zelte zu finden sein, in denen man sich dem Thema des Festivals entsprechend eindecken kann. Wer also Trinkhorn und Helm zuhause vergessen hat, wird dort sicher fündig!

Erreichbar ist das Gelände natürlich mit dem eigenen PKW, aber auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Hier haben die Veranstalter extra einen Shuttle-Service auf die Beine gestellt, um die Besucher vom nächstgelegenen Bahnhof abzuholen und später auch wieder zurückzufahren.

 

Manuel Stein

www.veranstalter.wixsite.com/hoernerfest


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