LEGACY - The Voice from the Darkside

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Wednesday, 28 December 2011 09:03

 

Corrosion Of Conformity

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A Lesson In Resistance

Nach sechs Jahren kehren die Crossover-Heroen CORROSION OF CONFORMITY aufs Parkett zurück. Ihr Album trägt dabei den Bandnamen. Es lohnt sich zu Anfang ein Rückblick in die Geschichte der Band, deren 1985er-Album „Animosity“ kürzlich vom Decibel Magazine als „ein wichtiges stilistisches Verbindungsstück zwischen Metal und Punk“ bezeichnet wurde, das „unwiderruflich die klanglichen Möglichkeiten des Crossovers auslotete“. Letztes Jahr formierten sich CORROSION OF CONFORMITY in genau diesem Line-Up erneut, da Pepper Keenan, der vor allem von Down bekannt ist, mit einer neuen Scheibe beschäftigt war. Bassist Mike Dean, der die anderen beiden Jungs bereits ewig kennt, beantwortete die Fragen des Legacy. Drummer Mullin kennt Woody Weathermann seit der fünften Klasse und den Bassisten Mike Dean seit 1982.

Zunächst verleitet die Selbstbetitelung des aktuellen Albums dazu, zu denken, CORROSION OF CONFORMITY müssten sich auf sich selbst besinnen. „Nun, wir hatten nie ein selbstbetiteltes Album. Wir waren überzeugt, dass wir jetzt an einem wichtigen Wendepunkt in unserer Geschichte angekommen sind, zu unseren Wurzeln zurückkehren, da wir wieder zu einem Trio geworden sind. Andererseits wollten wir mit starkem neuem Material auch in die Zukunft schauen. Manchmal ist weniger mehr.“ Nach einer Pause von sechs Jahren schleicht sich besonders im Musikbusiness häufig die Vermutung ein, dass es um die Gesundheit der betreffenden Band nicht mehr so gut stünde. Doch CORROSION OF CONFORMITY waren nicht tot, denn: „Das letzte Album, das wir aufnahmen („In The Arms Of God“), war ziemlich stark. Auch ohne Reed (Mullin, Drummer, der wegen einer schweren Verletzung länger ausgeschaltet war – Anm. d. Verf.) war es ein starkes CORROSION OF CONFORMITY-Album. Wir bekamen gute Reaktionen und tourten einige Monate für das Album, als Pepper uns mitteilte, er brauche eine Auszeit, um eine Down-Scheibe aufzunehmen. Wir wollten keine Pause einlegen, aber das hatten wir nicht in der Hand. In unserer anderen Band Righteous Fool fing ich wieder mit Reed zu jammen an. 2010 haben wir uns wieder zusammengefunden, um neue CORROSION OF CONFORMITY-Lieder zu schreiben.“

Die Gefahr, in dieser klassischen Trio-Besetzung wieder ein neues „Animosity“ aufzunehmen, war jedoch nicht sonderlich groß. „Für mich stellt das keine Versuchung dar, zurückzugehen und wieder im Achtziger-Stil aufzunehmen. Der Sound ergab sich von allein oder aus einer Notwendigkeit vor langer Zeit. Ich denke aber, dass ein Großteil der Musik auf „Corrosion Of Conformity“ stark vom Wiedererlernen der Songs der „Animosity“-Scheibe beeinflusst wurde. Wir versuchen, kreativ zu sein und etwas zu schaffen, das unserer momentanen Lage entspricht. Mit „Animosity“ verbinde ich positive Erinnerungen, aber das liegt in der Vergangenheit und auch dieser Moment jetzt wird bald vergehen.“ Da gab es auch eine Zeit, in der CORROSION OF CONFORMITY die Luft des Major-Business' schnuppern konnten und für zwei Alben („Deliverance“ und „Wiseblood“) auf Columbia schipperten. Der Wechsel zu einem Label, das vor allem für Extreme Metal bekannt ist, verwundert da ein wenig. „Ich denke, dass unser Stil sich ein klein wenig vom üblichen Material auf Candlelight unterscheidet. Wenn man sich jedoch das ganze Programm und die Geschichte des Labels anschaut, gab es immer mal wieder ungewöhnliche Künstler auf dem Roster. Haben sie nicht auch schon Killing Joke rausgebracht? Und ich würde Daylight Dies auch nicht gerade als Band bezeichnen, die verrottende Schweinsköpfe ans Drumkit hängen.“

Doch wie fühlt es sich an, wenn man jetzt nicht mehr mit einer Major-Company zusammenarbeiten kann? „Wir leben alle heute in einer komplett anderen Welt. Columbia hatten viele Mittel zur Verfügung. Dafür fehlte ihnen jedes Verständnis dafür, auf welche Weise und wann sie am besten einzusetzen waren. Die Erwartungen für eine Band wie uns konnten sich nimmer erfüllen. Von Beginn an wussten wir, dass wir diesen Ausflug so lange wie möglich genießen sollten. Mir gefällt es auf unserem neuen Label viel besser. Mir fallen auf Anhieb zwanzig andere gute Bands ein, die dieselben Erfahrungen mit einem Major-Label damals machen mussten. Um nur zwei zu nennen: The Obsessed und Kyuss.“

Der Kontakt zu anderen (erfolgreichen) Bands hat schon zu einigen interessanten Kollaborationen geführt, und Mike Dean erinnert sich an einige Zusammenarbeiten sehr gerne zurück. „Als wir Warren Haynes von der Allman Brothers Band und Gov’t Mule gewinnen konnten, auf ‚Stare Too Long‘ ein Slide-Solo auf der Gitarre zu spielen, war das etwas ganz Besonderes. Er war umgänglich und hat es so schnell aufgenommen, es schien beinahe irreal. James Hetfield sang den Refrain auf ‚Man Or Ash‘, als wir unser Album „Wiseblood“ im Electric Lady Studio fertigstellten. Er sang an der Stelle, wenn es im Text heißt: ‚These are primitive times‘. Erst kürzlich, als wir mit Down in Spanien und auf dem Hellfest in Frankreich spielten, unterstützte uns Pepper an der Gitarre und am Gesang bei ‚Senior Limpio‘ und ‚Vote With A Bullet‘. Phil Anselmo erschien in Bilbao auf der Bühne und sang ein paar Backing-Vocals. Da spielt das Publikum meistens verrückt. An diesem Tag hat er darauf bestanden, uns das Ghost-Album vorzuspielen. Es war letzten Endes sehr gut, aber es war schon lustig, wie enthusiastisch er das Album anpries. Wie ein Kleinkind am Weihnachtsmorgen.“

Metal, Grunge oder etwas von beidem = Alternative Rock?

Anfang der Neunziger kam der Heavy Metal in eine Krise, als Bands wie Nirvana, Soundgarden, Pearl Jam und Alice In Chains Erfolge feierten und mit dieser harten Musik die klassischen Konsorten aus den Regalen vertrieben. C.O.C. gelten als Pioniere des sogenannten Crossovers, die sich weder der einen noch der anderen Gruppe zuschlagen lassen. Dean sieht das weniger strategisch. „Ich verstehe die Menschen nicht, die einen Musikstil auf Kosten eines anderen mögen, und den anderen komplett ausschließen. Zudem verstehe ich keine übertriebene Kategorisierung in immer kleinere Genres und Subgenres. Um ehrlich zu sein, machen mich diese Etiketten alle ziemlich depressiv. Sicher können sie helfen, ein Musikstück besser beschreiben zu können, aber sie stopfen eben auch Menschen in eine Schublade.“

Da Pepper Keenan und ein früherer Drummer der Band, Jimmy Bower, aus New Orleans stammen, stellt sich auch die Frage nach diesem besonderen Flair. Die Bands dort haben einen recht eigentümlichen Sound, man denke an Down, Crowbar, Eyehategod und White Zombie. Man ist verleitet zu sagen, dass dies eventuell an Amerika hängt, dass dort mit weniger Scheuklappen hart musiziert wird? „Ich mag den Umstand, dass diese Bands diese dunkle, doomige und harte, Blues-geschwängerte Musik spielen, die beinahe gruselig wirkt. Aber wenn du die Musiker persönlich triffst, sind sie im Allgemeinen warmherzig und sehr lebensfroh. Ich finde, in New Orleans gibt es eine wundervolle Kultur.“

Graphisch unterscheiden sich CORROSION OF CONFORMITY vom typischen Thrash Metal, denn ähnlich wie die Kanadier Voivod benutzen sie ein Maskottchen auf einigen ihrer Cover-Artworks. Dieses scheint wie eine rituelle Beschwörung zu sein, ein Geist, der sie durch die Kacke und Sonnenschein, Höhen und Tiefen führt. „Ich mag deine Interpretation sehr, und ich glaube, diese Zeilen borge ich mir eventuell mal aus! Die Version dieser Ikone oder auch Corporate Designs, so man möchte, auf dem neuen Album scheint auf einer tieferen Ebene zu räsonieren, vielleicht führt es zu tatsächlicher Magie. Ich möchte, dass die Hörer uns mitteilen, was dieses Artwork in ihnen auslöst. Da kann es durchaus sein, dass ihre Interpretationen besser und intelligenter sind als die unseren. Dasselbe gilt auch für die Texte!“

Verpasste Chancen?

Besonders durch den Sound konnten CORROSION OF CONFORMITY aufsteigen, spielten auch in Stadien, doch inzwischen scheinen sie wieder eher zum Insidertipp geworden zu sein. „Wir haben manche große Show eröffnet. Das macht Spaß. Ich habe aber kaum das letzte Wort, wenn es darum geht, in Stadien zu spielen. Das muss der Markt entscheiden. Bis es soweit ist, mag ich unsere jetzige Situation ziemlich gern.“ CORROSION OF CONFORMITY pendelten zwischen Metal und Grunge. Möglicherweise stießen sie damit auch einigen sehr loyalen Fans dieser beiden Stile vor den Kopf. Woher kamen die Anfeindungen zwischen Metal- und Grunge-Anhängern? „Ich vermute, dass jeder, der sich zum ‚Anhänger‘ macht, ein wenig verloren ist. Besonders, wenn es sich dabei um einen erfundenen Stil handelt. Versteh mich nicht falsch, sicher gibt es in beiden Stilen viele verärgerte Fans, die mit dem jeweils anderen Musikstil nichts anfangen können. Nur lohnt es sich für mich persönlich nicht sonderlich, viel Zeit an dieses Thema zu verschwenden.“

Eine Behelfsformel wäre Alternative Rock, der besonders in den USA zu florieren scheint. Doch von dieser Formel ist Mike Dean nicht begeistert. „Es geht nicht um den Widerstand gegen den 'common sense', sondern darum, dem Etikett ‚Alternative Rock‘ auszuweichen. Wenn alles glatt läuft, besteht das Leben aus verschiedenen Wechseln. In der Band versuchen wir, unsere Einstellung zum Leben halbwegs positiv zu halten, denn eine schlechte Haltung schießt nur auf Fliegen. Anarchismus wäre ein hohes und verehrungswürdiges Ideal. Leider geht es von der Hoffnung aus, dass die Menschen das Richtige tun. Dennoch denke ich, dass es die Währung sein sollte, mit der wir unsere persönliche Freiheit aufwiegen.“ Der Bandname CORROSION OF CONFORMITY weist dieses anarchische Moment auf, auch in Verbindung mit dem schon erwähnten Maskottchen. Mit welchen Methoden kann man denn am besten die Konformität zerstören? „Das ist eine sehr vage und hypothetische Frage. Ich weiß es nicht. Versuch einfach, nicht einer Psychologie des Bedauerns und des Widerspruchs zu verfallen. Nur weil eine Idee oder eine Institution so beliebt ist, heißt das nicht, dass es schlecht oder gut ist. Es gibt in unserer Welt nur wenige Dinge, die eindeutig gut oder schlecht sind.“

Dann könnte passieren, das man unversehens zu dem wird, was man immer verachtete. Im Song ‚What We Become‘ taucht die Zeile „What you despise is what you become“ auf. „Nun, da Reed die Lyrics geschrieben hat, muss ich eine persönliche Interpretation versuchen. Wie du sagst, kann es sich auf das Musikgeschäft beziehen, aber es kann auch Idealisten behandeln, die schließlich die Grenzen und Hürden ihres Idealismus akzeptierten und einen materialistischeren Weg gewählt haben. Leute aus den Sechzigern haben ihre weltverbesserischen Ideale aufgegeben und ihre Inspiration zum Geldverdienen eingesetzt. Vielleicht haben sie sich über ihre früheren Feindbilder arg getäuscht und fühlen sich jetzt recht wohl, was aus ihnen selbst geworden ist. Der Song ist ein offenes Buch. Jeder unserer Songs ist es.“ Mike Dean und CORROSION OF CONFORMITY haben nach seiner Aussage derzeit nichts zu beklagen. Das neue Album, das in dieser Ausgabe auch besprochen wird, überzeugt mit unverkrampfter harter Musik zwischen den Stühlen. Und was macht die Band, wenn sie wirklich mal einen Krampf in den Händen hat? „Vom Problem zurücktreten. Eine Pause einlegen. Manchmal löst du ein Problem nicht frontal, sondern über Umwege.“ Dann scheint die Korrosion in Butter zu sein.


Mike Dean kommentiert alle CORROSION OF CONFORMITY-Alben

Cover„Eye For An Eye“ (1985)
Hierbei handelt es sich um einen unausgewogenen ersten Versuch. Aber auf dieser Platte konnte sich der 17-jährige Reed Mullin als Drummer bewähren. Ich wünschte nur, wir hätten uns mit dem Songwriting mehr Zeit gelassen, aber diese Scheibe machte die Kombination von Hardcore und Heavy Metal zum Tagesgespräch bei vielen Fans. Wir waren mit dem Gesang gar nicht zufrieden und haben uns kurz darauf von dem Sänger getrennt.

 

Cover„Animosity“ (1985)
Der Studioeigentümer und Toningenieur von „Eye For An Eye“ hatte solch ein schlechtes Gewissen wegen des Sounds dieser Scheibe, dass er uns einiges an kostenloser Studiozeit einräumte, um die Dinge wieder ins Lot zu bringen. Das Resultat war die B-Seite der „Animosity“-LP. Die ganzen verzerrten Vocals haben wir mit einem Kopfhörerverstärker für Gitarren namens Rockman aufgenommen. Obwohl einige der Trommeln eigentlich E-Drums von Simmons gewesen sind, hörte es sich ziemlich gut an, und die Performance war auch gut. Die A-Seite haben wir in Track Record in North Hollywood (Ca) mit Bill Metoyer aufgenommen, der gerade erst einige der ersten Slayer-Platten produziert hatte. Damals war unsere Dreierbesetzung auf dem Höhepunkt. Diese Platte gehört zu denen, die den Test der Zeit überstanden haben.

Cover„Technocracy“ (1987)
Wir haben dieses Album ursprünglich als Trio im Track Record aufgenommen. Wir haben die Songs nochmals in Raleigh (North Carolina) mit Simon Bob Sinister von der Hardcore-Band Ugly Americans am Gesang eingespielt. Die Band stammt aus Durham, North Carolina. Es gibt auf der Scheibe einige wahnsinnig heavy Riffs. Die unveröffentlichte Original-Version, die immer noch von der Plattenfirma zurückgehalten wird, ist meiner Meinung nach unschlagbar.

 

Cover„Blind“ (1991)
Da ich keine Lust mehr darauf hatte, in einem Autobus zu leben, verließ ich die Band und beschäftigte mich mit anderen Projekten. Ich schlug mich als Fahrradbote und in besetzten Häusern in Philadelphia durch, als ich diese Platte hörte. Ich habe nicht viel erwartet, aber verdammt, hat mich das Album weggeblasen. Karl klang wie Ian Gillan, und die Gitarrenharmonien und das virtuose Drumspiel waren genauso gewaltig wie die Grundideen zu den Songs einfach und kraftvoll. Was war John Custer für ein Produzent? Es handelt sich hier um eine beeindruckende Scheibe, mit der ich absolut nichts zu tun hatte!

 

Cover„Deliverance“ (1994)
Augenscheinlich war mit der Fünfer-Besetzung nicht alles koscher, als sie sich entschieden, den Nachfolger zu „Blind“ einzuspielen. Die Musik war bereits aufgenommen, und es fehlten nur noch die Gesangsmelodien und Texte. Die Band fühlte, dass es an der Zeit für einen Wechsel war. Karl, der Sänger und Phil, der Bassist, waren nicht mehr an Bord. Woodys Mitgliedschaft stand auf der Kippe. Die Band inserierte eine Suchanzeige für einen neuen Sänger und erhielt eine unglaubliche Menge an Demotapes und hochglänzende Fotos von Leuten, die ins Musikgeschäft einsteigen wollten. Es sammelten sich unzählige Schachteln mit dem ganzen Material. Als sie mir die Aufnahmen mit den Instrumenten vorspielten, habe ich keine Sekunde gezögert und bin wieder zu CORROSION OF CONFORMITY gestoßen. Wir gingen nach Atlanta, und ich habe meine Bassparts eingespielt. Ich fuhr mit John Custer mit, den ich damals kaum kannte. Er litt unter Schlafstörungen, da er voller Sorgen war, ob die ganze Mühe und die starken Ideen jemals den Weg auf ein Ladenregal finden könnten. Wir haben dann auf Pepper hingewiesen, dass er einen der besten Songs auf „Blind“ eingesungen hatte und dass er den Gesang übernehmen sollte. Er dachte selbst schon daran, aber er wollte sich nicht selbst vorschlagen. An dem Tag, als Kurt Cobain starb, wurden Relativity Records von Sony übernommen, und so wurden wir zu einer Band auf einem Major. Dies ist eine meiner Lieblingsscheiben von  CORROSION OF CONFORMITY.

Cover„Wiseblood“ (1996)
Das beste Material auf dieser Platte war eine Fortführung der bestechenden Aspekte von „Deliverance“. Wir nahmen in sehr berühmtem Studios auf, darunter waren das Criteria in Miami und das Electric Lady, das von Jimi Hendrix gebaut wurde. Es stellt ebenso eines meiner Lieblingsalben dar und gibt den Hintergrund für einige meiner schönsten Erfahrungen.

 

 

Cover„America’s Volume Dealer“ (2000)
Während man hier einige geniale Stücke wie ‚13 Angels‘, ‚Zippo‘ und ‚Stare Too Long‘ fand, kamen bei der Aufnahme zu viele Unstimmigkeiten ins Spiel. Nach der Zeit im Studio verließ uns Reed. Das war das erste CORROSION OF CONFORMITY-Album, das komplett digital aufgenommen wurde.

 

 

Cover„In The Arms Of God“ (2005)
Pepper spielte mit Down und stand uns nicht zur Verfügung, aber wir kamen auf die Idee, ein neues Album mit Stanton Moore, dem Drummer der New Orleans Funk-Jam-Band Galactic aufzunehmen, einem Freund aus Kindheitstagen. Wir nahmen in Galactics Studio in einer alten Seilfabrik auf, die inzwischen vom Hurrikan Katrina zerstört worden ist. Für uns stellte das Album eine Rückkehr zu rauen, aggressiven, harten und manchmal auch psychedelischen Klängen dar. Das Album gehört sicher zu unseren besten und legte die Messlatte für den Nachfolger hoch.

Additional Info

  • erschienen in Ausgabe Nr.:
    076
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