LEGACY - The Voice from the Darkside

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Andreas Schiffmann (AS)

Andreas Schiffmann (AS)

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Cannabis Kids

Friday, 22 May 2015 09:34 Published in Multimedia-News

Mit seinem jüngsten Streifen nimmt sich John Stockwell, Drehbuchautor von Mark Wahlbergs zweifelhaftem Musikfilm „Rock Star“, erneut mehr oder weniger wahrer Begebenheiten an, diesmal allerdings als Regisseur. CANNABIS KID wurde durch einen 2005er-Artikel im amerikanischen Rolling Stone inspiriert, und Lighthouse Home Entertainment veröffentlicht die hochkarätig besetzte Komödie nun im Heimkino.

Entitled - Ein "fast" perfektes Opfer

Tuesday, 19 May 2015 09:03 Published in Multimedia-News

Der bisher nur sporadisch in Erscheinung getretene Kanadier Aaron Woodley hat sich mit seiner zweiten größeren Produktion des Themas sozialer Ungleichheit im nur scheinbar grenzenlosen Nordamerika angenommen und punktet in ENTITLED - EIN „FAST“ PERFEKTES OPFER mit überzeugenden Schauspielern wie einer vertrackten Handlung, die sich noch dazu nicht genau einem einzigen Genre zuordnen lässt.

SUPURATION - “Reveries”

Monday, 13 April 2015 12:40 Published in News

Diese fragwürdige Geschichtsstunde als neues Album zu bezeichnen, ist vermessen, zumal SUPURATION schon lange nichts wirklich Neues mehr gemacht haben, sondern Altes in “aufgefrischter” Form wiederkäuen. “Reveries” bietet nun frühe Demo-Stücke in neu aufgenommenen Fassungen, die den schnöden Death Metal-Hintergrund der später recht wagemutigen Franzosen hervorheben. Man muss die frühen 1990er zu schätzen wissen, um Tracks wie ‘Avoid The Contamination’ oder ‘Tales From The Crematory’ mit ihren Allerwelts-Riffs, dem vordergründigen Midtempo und willkürlichem Grunzen zu mögen. Melodischer Schmiss findet sich auch in den Updates nur mit der Lupe, und insgesamt herrscht experimentierfreie Zone, weshalb sich Fans der neueren SUPURATION hier enttäuscht zeigen dürften. Wenig Mehrwert bei dieser zwielichtigen Sache: Covers von Twisted Sisters’ ‘The Beast’, Anthrax’ ‘Among The Living’ und Paradise Losts ‘Shattered’, das der frühen Stilistik der Band (höre insbesondere den Doom Deather ‘Ephemeral Paradise’) am ehesten gerecht wird. Braucht man nicht. (AS)

SEREMONIA - “Kristalliarkki”

Monday, 13 April 2015 12:39 Published in A-Z

Wer glaubt, die Finnen würden mit ihrem dritten Album leichter verdauliche oder schneller in eine Schublade schiebbare Musik spielen, irrt gewaltig. Immer noch pendeln sich SEREMONIA nur schwerlich zwischen Doom, Garage Rock und kauzigem Psych ein, ohne augenscheinliche Vergleichspunkte zuzulassen, doch zumindest verzeichnet “Kristalliarkki” gegenüber seinem monochromen Vorgänger etwas buntere und vor allem generell mehr sofort zündende Stücke. Dazu zählen auch das rhythmisch Hakenschlagende ‘Tee Mitä Tahdot’, demgegenüber der umso schneller zugängliche Antreiber ‘Lusiferin Lapset’ sowie das erhaben orgelnde ‘Jokainen Askel’. Mit dem viertelstündigen Titelstück reicht die Gruppe zudem waschechten Kraut Prog mit Holzgebläse ein, der Freaks mit den Ohren schlackern lässt. Sicher, man muss mit dem widerborstigen, irgendwie schrägen Gesang von Noora Federley klarkommen, um SEREMONIA zur Gänze schätzen zu können, aber hat man sich daran gewöhnt, kann diese Band beziehungsweise dieses Album süchtig machen – gerade bei allzu viel glattem Zeug unter den Bannern “female fronted”, “occult” und “retro”. (AS)

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