Diese Band aus Los Angeles steckt im Geiste in Brooklyn an der anderen Küste der Staaten: TWITICHING TONGUES orientieren sich stark an Life Of Agony – sanfte Momente wie ‚Insane & Inhumane‘ sprechen dafür – beziehungsweise dem Boston-Hardcore an der Grenze zum Alternative Marke Only Living Witness während der wütenderen Passagen. Gemein ist diesen Gruppen und auch dem Quartett selbst der starke Einfluss von Black Sabbath, wovon nicht nur die unheilvollen Triller in ‚Astigmation‘ zeugen – ein stetes „Uh!“ im Gedenken an Pete Steele inklusive. Dass die Combo etwas Eigenes aus den Vorgaben macht und zudem mitreißende Songs schreiben kann, macht sie somit zum Tipp für Freunde der Genannten, die auch zu Ersatzdrogen wie A Pale Horse Named Death greifen. Erste Schritte im Methadonprogramm hier: der Titel-Track, das geknurrte ‚Voluntary Confinement‘ sowie der treibende Abschluss ‚Arm In Armageddon II‘.
