Mike Paradine, der als Drummer der Band Arctic Flame bekannt ist, veröffentlicht nun sein erstes Solo Album "Death In The Family". Nicht nur etliche Gast-Gitarristen und -Sänger holte sich der Drummer ins Boot, sondern auch einige alte Bekannte wie Jeff Scott und Michael Clayton Moore, die schon vor ein paar Jahren mit ihm bei Arctic Flame zusammenspielten. In seinem Debütalbum verarbeitet Mike Paradine nicht nur persönliche Konflikte oder das nie endende Thema 9/11, sondern rechnet am Ende auch mit seiner Familie ab. Im Großen und Ganzen ist "Death In The Family" eine Mischung aus Metal und Rock, die extrem Drum-lastig klingt. Technische Verspieltheit, etliche Breaks und noch mehr Taktwechsel verwirren den normalen Metaller doch eher. Beim Hören des Albums neigt man hauptsächlich dazu, schnell ein Lied weiter zu switchen, in der Hoffnung, dass der nächste Song doch etwas weniger frickelig ist. Nur das Kiss-Cover 'Parasite' ist ein kleiner Lichtblick im Vergleich zum Rest der Platte.
