LEGACY - The Voice from the Darkside

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Tuesday, 28 February 2012 01:00

 

(ECHO) „Devoid Of Illusions“

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Bewertung: 9
Spielzeit: 65:58 Min
Tracks: 9
Label: Bad Mood Man
(ECHO) „Devoid Of Illusions“

Die Herren mit den geklammerten Bandnamen haben es raus: in Magazinen landen sie womöglich ganz vorne bei den Reviews. Das rettet (ECHO) aus Brescia in Italien jedoch keinesfalls. Nicht dass es Spaß machen würde, „Devoid Of Illusions“ zu verreißen; ein bisschen Abwechslung ist ja drin, doch startet die Band damit viel zu spät. ‚Summoning The Crimson Soul’ und  ‚Unforgiven March’, die ersten Songs des Albums, klingen wie hundertmal aufgewärmt. Growls, die den Namen nicht verdienen, sondern eindeutig durch den Kaffeefilter eingerülpst wurden; Melodien, die Nelson im Kopf emporsteigen lassen, wie er „Laaangweilig!“ sagt; Keyboards, über die nicht mehr zu sagen ist, als dass sie da sind: Melodischer Doom, so stinklangweilig, wie er von 99 anderen Bands besser gespielt wird, die für sich genommen auch noch Mittelmaß vertreten. Tempo in „Devoid Of Illusions“ bis hierher? Genau einmal. Schnarch. (ECHO) können aber auch anders, denn mit cleanen Vocals in ‚The Coldest Land’ läuten sie sie die große Abwechslung ein, orientieren sich mal an Katatonia, mal an Alcest, und malen eine schön träumerische Landschaft. Ein weiteres Mal geschieht dies in ‚Once Was A Man’, dem vorletzten Stück des Albums. Dazu kommen aggressivere, Progressive-Parts, in denen das Keyboard regelrecht an die Wand gespielt wird, sowohl im Chorus-Teil von ‚Once Was A Man’ als auch in ‚Internal Morfhosis’ absolut hörenswert. Wieso nicht gleich so? Okay, es ist ja auch erst das Debütalbum.

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