LEGACY - The Voice from the Darkside

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Tuesday, 19 April 2011 02:00

 

VOMITORY „Opus Mortis VIII“

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Additional Info


Bewertung: 12
Spielzeit: 54:27 Min
Tracks: 14
Label: (Metal Blade/Sony)
Band-Website: Band-Webseite
erschienen in Ausgabe Nr.: 072
VOMITORY „Opus Mortis VIII“

„Wir beschreiten mit diesem Album keine neuen Wege im Death Metal – das war nie VOMITORYs Berufung“, kommentiert die schwedische Band ihr achtes Album „Opus Mortis VIII“ auf ihrer Website und spricht dabei dennoch von ihrem stärksten Album. Und so entspannt, wie die vier offenbar mal wieder an ihre Version des Schwedentods herangegangen sind, muss das kein Widerspruch sein, wie bereits der Opener verdeutlicht: Dem Intro mit brummelndem Bass schließen sich leicht D-beatige Drums an, um die rollende, erhabene, wenn auch einfache Melodie von ‚Regorge In The Morgue‘ zu tragen. Mit ‚Bloodstained‘ geht es nahtlos weiter; nur das Tempo steigert sich zu rumpelndem Blast. Vergleichsweise pumpenderer Rhythmus macht sich im Album-Verlauf breit, assoziiert mit gar schönen Melodeien. Groß ist ‚The Dead Awaken‘ mit seinem stampfend rollenden Drumming und den ganz selbstverständlichen Wechseln zum Blast mit flirrenden Gitarren. Eine ihrer Tugenden, eine schlichte, große Melodie, walzen VOMITORY in ‚Hate In A Time Of War‘ ganz ohne Not variierend aus. Und falls es so etwas gibt, dann beherrschen VOMITORY die entspannte Brutalität. Wohl den Death Feast- und Summer Breeze-Besuchern, die sich das live anhören dürfen! Das Album wurde erneut in den Leon Music Studios mit Rikard Löfgren aufgenommen, der auch Deathstars und Enforcer verarztet, und den „Opus Mortis VIII“-Sound aufs Angenehmste transparent gestaltet hat. Zu den zehn Songs gibt es auf der limitierten Erstauflage im Digipack vier zusätzliche Bonustracks. Dabei handelt es sich Neuaufnahmen älterer Songs, namentlich ‚Nervegasclouds’, ‚Raped In Their Own Blood‘, ‚Redemption‘ und ‚The Voyage‘. Die gesichtslosen, abgewrackten Soldaten, die inmitten von Schnee, Eis, Stacheldraht und Sterbenden stoisch auf Streichinstrumenten musizieren, laden dazu ein, sich so seine Gedanken zu machen. Ach so, wer’s schwedisch und dabei entspannt bis brutal mag, kommt an „Opus Mortis VIII“ nicht vorbei.

 

 

(c) 2012 www.legacy.de

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