LEGACY - The Voice from the Darkside

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Björn Backes (BB)

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SCORPION CHILD "Scorpion Child"

Sunday, 18 May 2014 12:45 Published in A-Z

Die Retro-Rock-Welle hat die einstige Hauptstadt des extremen Stoffes nun endgültig angefixt: Nach dem sensationellen Debüt von Free Fall folgt mit dem gleichnamigen SCORPION CHILD-Erstling gleich die nächste Granate in Sachen erdiger Classic Rock im Zeppelin-Style. Gefüllt mit vereinzelten psychedelischen Elementen, großartigen Hooklines, prächtigen Soli, manch epischem Part und erstklassigen Vokaleinlagen ist "Scorpion Child" ein weiteres dieser Alben, die man als Liebhaber der Page/Plant-Serie sofort lieb gewinnen wird. Das Songwriting ist vielschichtig, größtenteils herausragend und trotz der klaren Beziehung zu den 70ern erstaunlich originell, während die Performance ebenfalls locker mit den ganz großen Kalibern der Szene mithalten kann. Mit dem epischen 'Salvation Slave' und dem semi-balladesken 'Antioch' stehen ferner zwei Ausnahme-Kompositionen in der Setlist, die einen angenehmen Kontrast zu furztrocken rockendem Stoff wie der ersten Single 'Polygon Of Eyes' und dem ebenfalls lässig-coolen 'Paradigm' bilden und die ganze Bandbreite von SCORPION CHILD bzw. deren Debüt veranschaulichen. Der eine oder andere wird der Schwemme an derartigen Releases vielleicht schon längst überdrüssig sein; doch wer auch nur einen minimalen Deut auf handgemachte Rockmusik gibt, der wird sich am erstklassigen Stelldichein dieses Top-Quintetts nicht vorbei winden können.

SANTA CRUZ "Screaming For Adrenaline"

Sunday, 18 May 2014 12:33 Published in A-Z

Mit Alexi Laiho haben SANTA CRUZ bereits einen prominenten Supporter, doch auch grundsätzlich scheint die Hair Metal-Welt nach Begutachtung des ersten Materials dieser finnischen Glam-Rocker ziemlich steil auf das zu gehen, was die vier Jungspunde auf die Beine stellen. "Screaming For Adrenaline", das Debüt des nordischen Quartetts, soll nun den Beweis antreten, dass die zahlreichen Vorschusslorbeeren ihre Daseinsberechtigung haben. Und zumindest wenn man die Hollywood-Vergangenheit und ganz konkret Acts wie Mötley Crüe und Ratt immer noch schätzt und nach Vergleichbarem lechzt, haben SANTA CRUZ einen großen Teil ihrer Mission bereits erfüllt. Allerdings ist auf "Screaming For Adrenaline" noch lange nicht alles perfekt; einigen wirklich guten Kompositionen, die sich durchaus mit dem Output der Sixx-Posse messen können, stehen auch ein paar durchschnittliche Nummern gegenüber, die man vielleicht später als naive Jugendsünden betrachten wird, welche aber im Gesamtkontext definitiv qualitätsmindernd auftreten. 'Sweet Sensation' oder 'Aiming High' sind solche Stücke, die man genauso schnell vergessen wie kennen gelernt hat, und auch der einleitende Titelsong ist bei Weitem nicht das Gelbe vom Glam-Ei. Viel stärker tritt die Band speziell in denjenigen Tracks auf, in denen man das Tempo ein wenig herausnimmt und die ganze Energie in den Chorus investiert. 'Let Me (Lay My Love On You)', High On You' und 'Anthem For The Young 'n' Restless' sind solche Geschichten, die man immer wieder gerne hört, aber auch das schnellere 'Relentless Renegades' ist ein Volltreffer, von dessen Kaliber man sich insgesamt mehr wünscht, als letztendlich auf "Screaming For Adrenaline" geboten wird. SANTA CRUZ haben schlichtweg noch ein bisschen Nachholbedarf beim Songwriting, insbesondere bei der Gestaltung der Hooklines. Ihr Debüt ist zwar alles andere als enttäuschend, wird der guten Vorab-Presse und den damit verbundenen Erwartungen aber nur phasenweise gerecht.

Q.AGE "Stop The Clocks"

Sunday, 18 May 2014 12:12 Published in A-Z

Dass Q.AGE sich konzeptionell und musikalisch immer neu aufgestellt haben, muss nicht zwingend von Vorteil sein. Besetzungswechsel sind nicht erst seit gestern ein ständiges Thema, aber auch die kompositorische Ausrichtung hat sich im Laufe der vergangenen anderthalb Dekaden mehrfach verändert. Ihre innere Mitte hat die zum Trio geschrumpfte Kapelle anno 2013 aber scheinbar immer noch nicht gefunden, denn auch der zweite Part des insgesamt vierteiligen Konzepts, welches die Band auf ihren derzeitigen Releases verfolgt, ist ein großes Potpourri aus progressiven Alternative Rock-Sounds, die trotz ihrer kompakt formulierten Arrangements nur selten eine echte Punktlandung hinlegen. Auf "Stop The Clocks" ist es vor allem der erste Abschnitt, der recht sperrig geraten ist und auch in den melodischen Passagen nach Argumenten sucht, die den Zuhörer mitreißen könnten. Die Harmonien in 'I Live', der Chorus von 'Freedom Of A 1000 Miles' oder auch die Hookline 'Stand Up' sind sicherlich mehr als passabel, aber irgendwie fehlt der letzte Kick, der hier das Maximum herausschlagen könnte. Mit dem melancholischen Titelsong, dem packenden 'Mountain' und dem einprägsamen 'Children Of The Underworld' bietet die zweite Halbzeit hingegen drei Nummern, die nicht nur direkt auf den Punkt kommen, sondern auch die melodische Komponente wesentlich effizienter nutzen. Grundsätzlich tasten alle elf Stücke von "Stop The Clocks" dieses Niveau an, aber der durchgängige Drang, die Eigenständigkeit des Materials besonders zu betonen, steht den drei Musikern so manches Mal im Wege. Das zweite Album unter dem Q.AGE-Banner ist ein gutes, ein musikalisch außergewöhnliches, aber noch kein herausragendes.

PRIME CIRCLE "Evidence"

Sunday, 18 May 2014 12:05 Published in A-Z

Sie sind die erfolgreichste Rockband Südafrikas, haben erst kürzlich eine gefeierte Tour im Vorprogramm von 3 Doors Down absolviert und sind mit den Kanadiern und all ihren anderen prominenten Landsleuten schon längst auf Augenhöhe, bleiben aber nach wie vor nicht mehr als ein Geheimtipp. Warum PRIME CIRCLE international noch nicht so massiv durchgestartet sind, wie es ihr von fantastischen Hooklines gezeichneter Mainstream-Rock schon seit einer Dekade ungebremst einfordert, wird wohl auch die aktuelle Veröffentlichung der Insider-Lieblinge nicht aufdecken können. Doch "Evidence" ist eine weitere Chance, endlich einmal den Bann zu brechen, wenngleich die Herren aus dem südlichsten Teil des schwarzen Kontinents diesmal phasenweise etwas übertrieben auf die Tränendrüse drücken. Ist die erste Halbzeit der neuen Scheibe noch recht unbeschwert und vor allem angenehm heavy, verrennen sich PRIME CIRCLE später in allerlei pathetischen Floskeln, die schließlich in eher durchschnittlichem Material wie 'King For A Day' und 'Staring At Satellites' münden. Ganz anders schaut da noch der Start mit wahrlich grandiosen Songs wie 'Changes' und 'Evidence' aus, in denen die Band wiederholt ihre Ansprüche auf mehr Anerkennung erhebt. Doch in diesem Fall ist trotz vieler überzeugender Momente nicht alles Gold, was glänzt. PRIME CIRCLE bleiben eine überdurchschnittliche Modern Rock-Truppe, die diesmal jedoch nicht all ihre Fähigkeiten auszuspielen weiß.

PARIS "Only One Life"

Saturday, 10 May 2014 20:41 Published in A-Z

Frédéric Dechavenne und Sébastien Montet haben bereits vor mehreren Jahren in einigen Bands gemeinsame Sache gemacht, irgendwann jedoch beschlossen, dass ihre musikalischen Wege in zwei Richtungen führen sollten. Eher zufällig haben die beiden Franzosen dann aber doch wieder zusammengefunden und mit PARIS ein Projekt aus der Taufe gehoben, bei dem sie ihre gemeinsamen Visionen von melodischem Hard Rock endlich fokussiert in die Tat umsetzen können. Mit dem Debütalbum "Only One Life" schließt sich nun nach zwei Dekaden ein ganz besonderer Kreis, der das Duo erstmals auf die internationale Bildfläche teleportiert. Das Songwriting des PARIS-Erstlings orientiert sich dementsprechend auch vornehmlich an den frühen 80er-Einflüssen, gepaart mit AOR-Einsprengseln der Marke Hardline und Lionville sowie Melodiebögen, wie sie Gary Hughes und seine Mannen von Ten über die Jahre als Referenz etabliert haben. Problematisch ist lediglich, dass die Franzosen in kreativer Hinsicht keine Bäume ausreißen; "Only One Life" ist ein allzu konventionelles Melodic Rock-Album geworden, das zwar mit einer angenehmen Dynamik aufwartet, aber eben keine echten Hymnen offenbart, mit denen sich PARIS nachhaltig schmücken könnten. Songs wie 'America', 'When The Lights Fade Away' und 'On Fire' sind absolut in Ordnung, aber keine echten Ausreißer in die Top-Regionen. Letztgenannte wären jedoch notwendig, um die beiden Westeuropäer endgültig auf der AOR-Landkarte zu platzieren. Denn so butterweich dieses Debüt auch durch die Ohrmuscheln segelt, so kurzlebig sind leider auch Teile des ersten PARIS-Albums.

ODD DIMENSION "The Last Embrace To Humanity"

Saturday, 10 May 2014 20:24 Published in A-Z

Wäre "The Last Embrace To Humanity" in mancherlei Hinsicht nicht so sperrig, könnte man den neuen Release von ODD DIMENSION getrost als Prototyp des modernen Prog Metal-Albums akzeptieren. Das italienische Quintett begibt sich auf ihrem zweiten regulären Silberling erneut auf die Spuren von Symphony X, packt Spätzünder-Melodien in teils arg verschachtelte Arrangements, zeigt sich verspielt und leidenschaftlich, verliert dabei aber keine der acht neuen Kompositionen im Wesentlichen aus den Augen. ODD DIMENSION etablieren auf "The Last Embrace To Humanity" vor allem spannendes, meist intensives Songwriting, ohne ihre neuen Stücke mit allzu vielen Details vollzupumpen. Dieser Schachzug ist nicht revolutionär, aber in der hiesigen Inszenierung schlichtweg packend, auch wenn das Gros des Materials eine Weile benötigt, bis sich die versteckten Hooklines erstmals festbeißen. Der Verzicht auf bombastische Strukturen erweist sich dabei als entscheidender Schlüssel, denn auch wenn "The Last Embrace To Humanity" an vielen Stellen fordert, suchen die Italiener ihr Glück niemals in pompösen Ausflüchten, die von den anspruchsvollen, nicht immer einprägsamen Melodiebögen ablenken sollen. Stattdessen gehen ODD DIMENSION wieder zur Wurzel des progressiven Power Metal zurück, packen das Ganze in einen zeitgemäßen Sound und funktionieren als nicht ganz so deftiges, aber kaum minder hörenswertes Pendant zur Romeo-Posse prächtig. Auch wenn "The Last Embrace To Humanity" ein paar Durchläufe erfordert, bis sich die Materie erschließt: Dieses Album hat seine erhabenen Momente und sollte die Band als bedeutsamen Mitstreiter auf der großen Prog Metal-Landkarte endgültig in der Weltspitze festigen.

NICUMO "The End Of Silence"

Saturday, 10 May 2014 19:54 Published in A-Z

Wahrscheinlich würde die Mischung aus melancholischen Melodien und dynamischem Metal wesentlich besser funktionieren, hätten sich die Finnen von NICUMO nicht so krampfhaft darauf versteift, ihren Landsmännern von Sentenced in nahezu allen Facetten des Songwritings nachzueifern. Zwar herrscht auf der ersten Full-Length ein dauerhaftes reduziertes Tempo, mit dem die düstere Atmosphäre noch intensiver bemüht wird, doch im Großen und Ganzen kommt man zu keiner Zeit um den ständig präsenten Vergleich mit den abgetauchten Superstars herum. Dies bedeutet gleichzeitig natürlich, dass "The End Of Silence" in Sachen Songwriting ein gewisses Niveau bedient und dieses auch aufrechterhält, aber ebenfalls einer ständigen Gegenüberstellung mit der gestorbenen Legende ausgesetzt ist, die NICUMO niemals für sich entscheiden können. Da Sentenced bekanntermaßen nichts Neues mehr veröffentlichen werden, kann man dieses Debüt zwar als Alternative abgreifen, sollte sich aber bewusst machen, dass Platten wie "Down", "Amok" und "The Cold White Light" einen viel zu großen Schatten auf "The End Of Silence" werfen und es auf lange Sicht auch komplett ersticken werden.

N.O.W. "Bohemian Kingdom"

Thursday, 08 May 2014 12:05 Published in A-Z

Wer heute noch den Überblick behält und sich tatsächlich in der Lage sieht, die Crème de la Crème aus der Unmenge neuer Melodic Rock-Bands und -Releases herauszufiltern, kann sich selbst gratulieren. Die Schwemme auf dem Markt ist extrem, und erstaunlicherweise ist sie diesmal viel globaler ausgerichtet und nicht mehr so deutlich auf die beiden Szene-Hochburgen Skandinavien und Großbritannien ausgerichtet. Auch N.O.W. genießen einen vergleichsweise recht exotischen Status, verlassen sich bei der Gestaltung ihrer Songs aber dann doch auf verlässliche Einflüsse. "Bohemian Kingdom" ist eine stille Hommage an Acts wie Journey und Foreigner, und das bei gleichermaßen ähnlicher Qualität. Die zehn Songs, die Alec Mendonca und sein Team zusammengestellt haben, sind ausladend arrangiert, mit zahlreichen Widerhaken versehen, vielseitig ausgerichtet und mit all jenen Zutaten gesegnet, die es für eine Spitzenposition in der umtriebigen Szene braucht. Selbst die ruhigeren Tracks meistern N.O.W. mehr als souverän, nähern sich hierbei nicht mal ansatzweise der Pomp-Falle, sondern umschiffen jedweden Anflug von Kitsch mit einer leidenschaftlichen, sehr intensiven Performance. Musikalisch mögen die Brasilianer vielleicht nicht so sehr aus der allseits bekannten, kompositorischen Reihe tanzen, die vollends überzeugende Umsetzung der vertrauten Ideen macht aber einen bedeutenden Unterschied. "Bohemian Kingdom" ist ganz klar eines der besten Melodic Rock-Alben der laufenden Saison, und das will beim anhaltenden Konkurrenzdruck schon einiges heißen.

MOLLY HATCHET "Paying Tribute"

Thursday, 08 May 2014 11:47 Published in A-Z

Was die Herren Southern-Rocker angetrieben hat, ihren letztjährigen Release "Regrinding The Axes" nun noch einmal in einer schlankeren Variante neu aufzulegen und alibimäßig mit ein paar Live-Songs aufzuwerten, ist nicht wirklich ersichtlich. Denn auf "Paying Tribute" findet man im Grunde genommen nichts anderes als eine Auswahl der bereits kürzlich verwendeten Coversongs, angereichert mit drei livehaftigen Aufnahmen, die zwar sehr ambitioniert und hörenswert sind, unterm Strich aber eben nicht dafür herhalten sollten, dass der Fan hier ein zweites Mal ins Portemonnaie greifen muss. Sicherlich sind die Neuinterpretationen von ZZ Top, den Eagles, den Stones und den Allman Brothers nebst einer wirklich phänomenalen Fassung des Thin Lizzy-Gassenhauers 'The Boys Are Back In Town' absolut der Rede wert und von MOLLY HATCHET auch prima in den eigenen Sound integriert worden. Doch warum wird das Ganze nun ein zweites Mal nachgeschoben? Die Antworten bleibt die Band vorerst schuldig, doch die Fangemeinde sei gewarnt: "Paying Tribute" entpuppt sich für Besitzer von "Regrinding The Axes" als Mogelpackung mit relativ wenig frischem Content.

MAEGI "Skies Fall"

Thursday, 08 May 2014 11:27 Published in A-Z

Oganalp Canatan ist kein Unbekannter in der Power Metal-Szene; mit seiner Kapelle DREAMTONE konnte er bereits kurzzeitig Fuß fassen und auch einen lukrativen Label-Deal ergattern. Mehr sollte es dann aber nicht werden, wobei die musikalischen Qualitäten der türkischen Band nun auch nicht sonderlich nennenswert waren. Nichtsdestotrotz ist es eben jenem Songwriter gelungen, eine ganze Heerschar prominenter Vokalisten anzulocken und für sein neues Projekt MAEGI zu begeistern. Ein echter Coup scheint hierbei die Verpflichtung von Hansi Kürsch zu sein, der sich ja bekanntermaßen nicht so einfach für irgendwelche Nebenschauplätze überzeugen lässt. Aber auch Chris Boltendahl, Zak Stevens und Tim Owens sind Kaliber, die man nicht mal eben so ins Studio bekommt, ohne vorher etwas Präsentables ausgepackt zu haben. Und so erstaunt es auch kaum, dass Canatan und seine Mannen mit ihrem neuen Konzeptwerk ziemlich forsch in die Spitzenregionen des traditionellen Heavy Metal vordringen, ganz besonders wenn ihre illustren Gäste das Zepter in die Hand nehmen. Der simpel gestrickte Opener 'Skies Fall' um Grave Digger-Reibeisen Boltendahl ist ein erstes Aufrufezeichen, welches der Circle II Circle-Fronter in 'Communications Breakdown' noch weiter ausbauen kann. Die wirklich grandiosen Momenten folgen jedoch, wenn die Herren Kürsch und Owens ins Geschehen eingreifen. Das Krefelder Original greift im ruhigen 'Those Who've Left Behind' nach den Sternen und zaubert mit der entsprechenden Begleitung einen Track hervor, der an den Demons & Wizards-Meilenstein 'Fiddler On The Green' erinnert. Und die einstige Priest-Sirene beweist in 'Demise Of Hopes' einmal mehr ihre Ausnahmefähigkeiten, auch wenn sich die Stimme des Rippers schon deutlich von der seiner Kollegen abhebt. Und die übrigen Songs? Tja, hier offenbart "Skies Fall" hin und wieder ein paar dezente Schwächen, die aber im gesamten Kontext nicht weiter der Rede wert sind. Es ist lediglich die Schwelle zwischen „nur“ gut und wirklich brillant, die hier sofort auffällt. Doch mit Kompositionen wie 'Take No Prisoners' und vor allem 'Hide And Seek' sichern sich MAEGI auch ohne prominente Unterstützung souverän ab und nehmen selbst denjenigen die Zweifel, die unter Berücksichtigung des eher schwächeren Dreamtone-Materials verständlicherweise sehr skeptisch waren. Alleine für die vier Gastbeiträge sollte hier schon der Geldbeutel geöffnet werden - und der Rest ist eine anständige Zugabe!

(c) 2012 www.legacy.de

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