LEGACY - The Voice from the Darkside

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Björn Backes (BB)

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HOPELESS? "Time To Play"

Wednesday, 12 September 2012 00:00 Published in A-Z

Frisch, frei, fröhlich - und schon gar nicht hoffnungslos: Alternativ angehauchte Rock-Alben gibt es wie Sand am Meer, doch nur wenige greifen dabei eine derart unverbrauchte Stimmung auf wie das neue HOPELESS?-Werk "Time To Play". Und in der Tat haben die Herrschaften Lust zu spielen, orientieren sich dabei zwar oft genug am Mainstream, fahren letzten Endes aber trotzdem ihre eigene Schiene, die irgendwo zwischen modernem Hard Rock, Power Pop und einigen ganz dezenten Prog-Passagen einzuordnen ist. Selbst einige Stadionrocker haben auf "Time To Play" Platz gefunden, allen voran das eingängige 'Losing Your Mind' und das richtig starke 'Hopeless Dreams', die zu den zahlreichen Highlights dieses Album gehören. Aber auch wenn HOPELESS? ihr Glück im balladesken Bereich ('Something New') suchen, bedächtig die üblichen kanadischen Einflüsse aufsaugen ('Wasting Time') oder einfach nur frei Schnauze ihre Lockerheit heraushängen lassen wie in der ersten Single 'Chocolate City', macht das Ganze einen wunderbaren Eindruck. Wichtig ist vor allem, dass das Trio sich ständig zwischen die Stühle begibt, irgendwie anders ist, am Ende aber immerzu vertraut bleibt. HOPELESS? erfinden das Rad nicht neu, sondern spinnen sich ihr eigenes kompositorisches Netz, in dem die elementaren Zutaten der gesamten zeitgemäßen Rockmusik haften bleiben. Ob das nun 3 Doors Down und Theory Of A Deadman sind oder doch eher ein paar hiesige Indie-Acts, die hier die Einflüsse spendeten, spielt keine Rolle, weil "Time To Play" trotz der vielfältigen Ansätze niemals zu heterogen wirkt. Stattdessen werden innerhalb bekannter Regionen die Grenzen ausgereizt, mit eigenwilligen Melodien gearbeitet und schlussendlich mit jedem Schuss bzw. jedem Song ins Schwarze getroffen. Erfrischend anders, dieses Frankfurter Trio!

 

 

 

HOPELESS? "Time To Play"

Wednesday, 12 September 2012 00:00 Published in A-Z

Frisch, frei, fröhlich - und schon gar nicht hoffnungslos: Alternativ angehauchte Rock-Alben gibt es wie Sand am Meer, doch nur wenige greifen dabei eine derart unverbrauchte Stimmung auf wie das neue HOPELESS?-Werk "Time To Play". Und in der Tat haben die Herrschaften Lust zu spielen, orientieren sich dabei zwar oft genug am Mainstream, fahren letzten Endes aber trotzdem ihre eigene Schiene, die irgendwo zwischen modernem Hard Rock, Power Pop und einigen ganz dezenten Prog-Passagen einzuordnen ist. Selbst einige Stadionrocker haben auf "Time To Play" Platz gefunden, allen voran das eingängige 'Losing Your Mind' und das richtig starke 'Hopeless Dreams', die zu den zahlreichen Highlights dieses Album gehören. Aber auch wenn HOPELESS? ihr Glück im balladesken Bereich ('Something New') suchen, bedächtig die üblichen kanadischen Einflüsse aufsaugen ('Wasting Time') oder einfach nur frei Schnauze ihre Lockerheit heraushängen lassen wie in der ersten Single 'Chocolate City', macht das Ganze einen wunderbaren Eindruck. Wichtig ist vor allem, dass das Trio sich ständig zwischen die Stühle begibt, irgendwie anders ist, am Ende aber immerzu vertraut bleibt. HOPELESS? erfinden das Rad nicht neu, sondern spinnen sich ihr eigenes kompositorisches Netz, in dem die elementaren Zutaten der gesamten zeitgemäßen Rockmusik haften bleiben. Ob das nun 3 Doors Down und Theory Of A Deadman sind oder doch eher ein paar hiesige Indie-Acts, die hier die Einflüsse spendeten, spielt keine Rolle, weil "Time To Play" trotz der vielfältigen Ansätze niemals zu heterogen wirkt. Stattdessen werden innerhalb bekannter Regionen die Grenzen ausgereizt, mit eigenwilligen Melodien gearbeitet und schlussendlich mit jedem Schuss bzw. jedem Song ins Schwarze getroffen. Erfrischend anders, dieses Frankfurter Trio!

 

 

 

HOLY KNIGHTS "Between Daylight And Pain"

Wednesday, 12 September 2012 00:00 Published in A-Z

Die Karriere der HOLY KNIGHTS war eigentlich schon zu Ende, bevor sie richtig begonnen hatte. 1998 gegründet, brachte es die Band vor der raschen Auflösung anno 2002 gerade mal zu einem Album. Nun melden sich die Italiener mit einer Scheibe zurück, welche in den 90ern sicher mehr Aufsehen erregt hätte als in der verwöhnten Jetztzeit, was jedoch weniger qualitativ zu bewerten ist. Fakt ist lediglich, dass der pompöse Stoff von "Between Daylight And Pain" rein stilistisch bereits von Kapellen wie Kamelot und auch Rhapsody (Of Fire) perfektioniert wurde und man kaum noch Akzente setzen kann, die in irgendeiner Form innovativ sind. Doch hinsichtlich des Songwritings kann man den Herrschaften auch unter diesen Voraussetzungen nichts vorwerfen. Flotte Nummern wie der Opener 'Mistery' oder 'Beyond The Mist' haben ebenso ihre Daseinsberechtigung wie das dramatische 'The Tuning To The Madness' oder das epische 'Glass Room' und bewahren sich jene zeitlose Frische, die das Power Metal-Genre mittlerweile nur noch in den seltensten Fällen auszeichnet. Das Trio scheint bei seiner Rückkehr ambitioniert wie am ersten Tag und kann dieses Feeling auch auf die acht Songs übertragen, von denen jeder einzelne absolut hörenswert ist. Und auch das ist in diesem Sektor längst keine Selbstverständlichkeit mehr.

 

 

 

HOLLOW HAZE "Poison In Black"

Wednesday, 12 September 2012 00:00 Published in A-Z

Wie leicht es doch eigentlich sein kann, ein fantastisches Heavy Metal-Album einzuspielen. Die Italiener von HOLLOW HAZE haben dies mit dem Release ihrer vierten Scheibe mehr als eindrucksvoll nachgewiesen. Völlig unbekümmert hat sich die Truppe die besten Zutaten von Dio bzw. dessen Black Sabbath-Jahren, Judas Priest und einigen teutonischen Kollegen wie Brainstorm und Primal Fear gegriffen, sie durch den metallischen Fleischwolf gedreht und schließlich eine Platte kreiert, die jeden Superlativ rechtfertigt. HOLLOW HAZE beherrschen definitiv das ganze Repertoire, angefangen bei epischen Nummern wie 'Lords Of World' oder dem souveränen Sabbath-Cover 'Headless Cross' über knackiges Midtempo-Material wie 'Chained' und 'Never Turn Back' bis hin zu flotten, beständig melodischen Hymnen wie 'Tears Of Pain' und 'Haunting The Sinner'. Über der eh schon grandiosen Instrumentalarbeit thront schließlich Frontmann Ivan Rave, der sich irgendwo in die Regionen von Tim Owens und Mike Tirelli shoutet und "Poison In Black" das i-Tüpfelchen verpasst. Vielleicht sind solche Thesen mutig, vielleicht folgen sie auch der ersten Verblendung: Doch spontan scheint kein traditionelles Werk vom Stiefel in den letzten Jahren so überzeugend und gleichzeitig kraftvoll angegriffen haben wie diese lückenlose Dauerbrenner!

 

 

 

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