LEGACY - The Voice from the Darkside

Switch to desktop

Monday, 23 July 2012 17:07

 

TANKARD "A Girl Called Cerveza"

Written by 
 



Additional Info


Bewertung: 12
Spielzeit: 50 Minuten
Tracks: 10
Label: Nuclear Blast/Warner
Band-Website: Band-Webseite
TANKARD "A Girl Called Cerveza"

Thrash Metal ist wieder im Aufwind, da dürfen die Frankfurter Beer-Thrasher von TANKARD nicht fehlen. Die Band feiert dieses Jahr ihren 30. Geburtstag und liefert mit „A Girl Called Cerveza“ ihr 15. Album ab. Dabei beweisen sie, dass sie auch nach 30 Jahren ihrem schnellen und straighten Sound treu bleiben. In den folgenden 50 Minuten geht es fast durchgehend auf die Zwölf, wobei das Ganze immer mal wieder aufgelockert wird. Los geht’s mit 'Rapid Fire (A Ttyrant´s Elegy)', der zwar etwas langsamer beginnt, aber sehr schnell typischen Kurs aufnimmt und alle TANKARD-Qualitäten aufweist. Danach kommt der Titelsong, der mit seiner schnellen Instrumentierung ein punkiges Flair verbreitet und im Refrain etwas an 'Ausgebombt' von Sodom erinnert. Besonders viel Wert wurde diesmal auf abwechslungsreichen Gesang gelegt, somit bekommt man eine Gesangsleistung von Gerre geboten, die man so von ihm nicht kannte. Zum Beispiel singt er bei 'Master Of Farces' anfänglich etwas langsamer, bevor er die gewohnte Stimme auspackt. Bei 'Metal Lady Boy' steuert Doro einige Vocals bei, und so wird auch hier etwas Besonderes geboten. 'Not One Day (But One Day Mad)' ist wohl eine Art Jubiläumssong, mit dem sich die vier berechtigterweise selbst feiern. Die Texte sind mal wieder eine Mischung aus ernsthaften Themen und lustigem Nonsens. Die erneute Hinzunahme von Produzent Michael Mainx (Böhse Onkelz, Der W, D-A-D) wirkt sich vorteilhaft auf den Sound aus. Der Bass röhrt schön und die Gitarre des Herren Gutjahr ist sehr klar zu hören. In 'Son Of A Fridge' gibt es sogar als Einleitung eine Akustikgitarre und sehr melodischen Gesang zu hören.

 

(c) 2012 www.legacy.de

Top Desktop version