LEGACY - The Voice from the Darkside

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Monday, 23 July 2012 16:55

 

GOTTHARD "Firebirth"

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Additional Info


Bewertung: 11
Spielzeit: 50 Minuten
Tracks: 13
Label: Nuclear Blast/Warner
Band-Website: Band-Webseite
GOTTHARD "Firebirth"

 Nach dem tragischen Unfalltod von Ursänger Steve Lee rechnete man schon mit dem frühzeitigen Aus von GOTTHARD, aber mit Nic Maeder fand die Band einen würdigen Ersatz, der gleich beweist, dass er das Erbe von Steve nicht beschmutzt. Zwar klingt sein Organ dem von Lee sehr ähnlich, aber ihm fehlt doch etwas die Wärme und das Bluesige in der Stimme. Mit 'Starlight' steigt man in dieses wichtige Album in typischer GOTTHARD-Manier ein, und Nic kann gleich beweisen, dass er ein würdiger Nachfolger ist. In 'Give Me Real' hört der geneigte Hörer erstmals ein wenig nach Alternative klingende Einflüsse, welche aber spätestens beim ersten Refrain weg sind, und ab da ist es ein typischer GOTTHARD-Rocker. Das anschließende 'Remember It´s Me' wurde schon auf der Videocompliation "Monsters Of Metal" von Nuclear Blast veröffentlicht und ist eine typische (Halb-)Ballade mit Akustikgitarre und mit einem eingängigen Refrain für das Mainstream-Publikum. Mit 'Yippie Ay Yay' versuchen sich die Schweizer sogar am Country Rock, wobei das nicht richtig zum typischen Sound passt. Der Refrain klingt sogar etwas peinlich und zielt wohl auf das The BossHoss-Klientel ab, vielleicht wollen sie auch nur neue Fanschichten errichen. Bei 'Shine' klingt Nic sogar ein wenig nach Scott Stapp, aber es handelt sich nur um eine (Power-)Ballade aus dem Schweizer Stall. Leider sind die starken Rocksongs der Marke 'I Can' zu selten, und man meint, überall die Trauer zu spüren. Die abschließende (obligatorische) Ballade 'Where Are You' klingt wie ein Abschiedssong für Steve Lee und beendet ein, trotz aller Schwächen, gutes Comeback-Album.

(c) 2012 www.legacy.de

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