LEGACY - The Voice from the Darkside

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Thursday, 31 May 2012 02:00

 

FUELED BY FIRE „Plunging Into Darkness“

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Additional Info


Bewertung: 10


Label: NoiseArt/Edel
Band-Website: Band-Webseite
erschienen in Ausgabe Nr.: 078
FUELED BY FIRE „Plunging Into Darkness“

Aufmerksame Leser werden es bemerkt haben, dieses Album wurde bereits 2010 eingespielt. Nun hat das findige Label NoiseArt Records diesen Old School-Brecher auch für alle Thrasher in der alten Welt zugänglich gemacht. Das macht durchaus Sinn, denn „Plunging Into Darkness“ ist eine lohnenswerte Investition für Banger, die auf den wirklich fiesen Old School Thrash Metal stehen. Dark Angel oder Num Skull winken eifrig aus dem Off zu uns rüber, während man zu kantigen Abrissbirnen wie ‚Within The Abyss’ oder ‚Eye Of The Demon’ herrlich abgehen kann. Dass die Song-Aufbauten für den geübten Thrasher dann doch sehr vorhersehbar werden, darf hier auch nicht unter den Teppich gekehrt werden! Aber bitte, bei den Selbstmord-Engeln aus Hellas könnte man das auch zur Debatte stellen. FUELED BY FIRE haben die Produktion selbst übernommen. Zum Glück, muss man hier konstatieren, denn der Sound ist sehr direkt am Instrument, auch hier wird der Old School-Ansatz konsequent verfolgt. Das passt alles herrlich zusammen, auch der Albumtitel lebt in den Stücken weiter. ‚Evoke The Curse’ oder ‚Amongst The Dead’ wirken sinister, das Riffing kommt einer rostigen Kettensäge gleich, dazu gesellt sich der zwar monotone, aber herrlich anarchisch bellende Gesang von Rick Rangel, um das düstere Bild vor dem geistigen Auge perfekt zu machen. „Plunging Into Darkness“ ist keine Party Thrash Metal-Scheibe, der Dämonenschlund auf dem Cover bestätigt das zur Sicherheit. FUELED BY FIRE agieren im Konsens zwischen Up- und Midtempo, lassen sich sonst aber auf keine Experimente ein. Die Jungs sind echte Underground-Thrasher und haben die Ami Thrash-Szene der 80er und 90er Jahre in ihrer DNA. Einzig die grummelige und latent bedrohliche Amtosphäre könnte von dem Dreigestirn des German Thrash Metal kommen. Als Leckerli gibt es den exklusiven Bonustrack ‚Deadly Restraints’, der ebenfalls keine Gefangenen macht. FUELED BY FIRE präsentieren sich mit diesem Album in guter Form und lassen ähnlich gelagerte Spielmannszüge wie Hatchet oder Merciless Death hinter sich.

(c) 2012 www.legacy.de

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