LEGACY - The Voice from the Darkside

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Party.San

  • Termin: 06.-08.08.15
  • Location: Schlotheim

PARTY.SAN OPEN AIR

06.-08.08. Schlotheim, Flugplatz

Lifeless & Ichorid & Hellish Crossfire & Pripjat & Vanhelgd & Gehennah & Samael & Cliteater & Holocausto Cannibal & Melechesh & Mayhem & Midnight & Deathrite & Hemdale & Krisiun & Ghost Brigade & Ophis & Zemial & Postmortem & Primordial & My Dying Bride & Speedbreaker & Rotting Christ & Soulburn & Cannibal Corpse & Ensiferum & Agalloch & Wehrmacht & Winterfylleth & Bloodbath & Secrets Of The Moon & Nuclear Assault & Deserted Fear & Mantar & Aeternus & Kataklysm & Toxic Holocaust & Degial & Fäulnis & Nocturnal Witch & Morbus Chron & The Ruins Of Beverast & Asphyx & Behemoth u.m.

Zum PARTY.SAN OPEN AIR muss man eigentlich keine Worte mehr verlieren, gehört es doch seit Jahren zu den absoluten Lieblingsfestivals unserer Leserschaft. Das Kernteam, welches sich hierfür verantwortlich zeichnet, besteht mit Boy, Jarne und Mieze aus drei Personen, von denen wir zwei im Folgenden ein wenig über das Festival ausgefragt haben.

An welchen Schrauben habt ihr für die 2015er-Ausgabe gedreht, um das Festival für Fans und Musiker noch weiter zu optimieren?

Mieze: Ich denke, das PARTY.SAN OPEN AIR befindet sich prinzipiell auf einem guten Weg, und wir werden uns hüten, zu viele Hebel oder Schrauben anzufassen. Wir sehen also keine Notwendigkeit, uns selber neu zu erfinden. Das heißt aber nicht, dass wir den Schlaf der Selbstgerechten schlafen. Wir haben selbstverständlich immer die neuralgischen Punkte im Fokus und suchen nach Möglichkeiten, dort Verbesserungen herbeizuführen. Als Beispiel soll da die sanitäre Situation genannt sein.

Kommen in diesem Jahr Newcomer, die ihr an dieser Stelle gerne besonders hervorheben möchtet?

Mieze: Ich möchte eigentlich darauf verzichten, hier einzelne Bands zu erwähnen, denn alle Newcomer auf der Zeltbühne verdienen es, bei uns zu spielen. Mir geht es bei der Bandauswahl primär darum, Bands auszusuchen, die wirklich spielen können, sich mit Hingabe ihrer Musik widmen und in der Lage sind, auf sich aufmerksam zu machen. Viele Bands im heutigen Underground veröffentlichen viel zu früh Musik und machen es den qualitativ wirklich hochwertigen Bands viel schwerer, entdeckt zu werden. Das PARTY.SAN OPEN AIR soll da einfach eine coole Plattform sein.

Eine schöne Einstellung, wie sieht es mit den größeren Bands aus?

Jarne: Nun, hier gilt eigentlich dieselbe Einstellung wie bei der Zeltbühne. Unsere Headliner sind immer noch Wunschheadliner und keine Bands, die wir aus kommerziellen Gründen buchen würden. Wenn wir von Bands wie Behemoth, Samael, Cannibal Corpse, Primordial, My Dying Bride oder Mayhem sprechen, dann ist doch alles geklärt, oder!?

Einer der neueren Zugänge im Billing sind Cowboy Bob And Trailer Trash. Die Country/Bluegrass Band will auf den ersten Blick nicht so ganz zur musikalischen Ausrichtung des PARTY.SAN passen, schaut man dann aber genauer hin, gibt es bei euch eigentlich immer den einen oder anderen Ausreißer. Warum ist es eurer Meinung nach wichtig, ein paar Bands an Bord zu haben, die aus dem stilistischen Raster herausfallen?

Jarne: Cowboy Bob And Trailer Trash sind eine von uns gebuchte Frühschoppen-Band, die rein gar nichts mit der musikalischen Ausrichtung des Festivals zu tun hat. Wir wollen den Leuten am Samstag zwischen 10 und 12 Uhr einfach entspannendere Mucke bieten. Die Jungs der Band sind Bekannte von uns, die fast alle Metaller sind. Die andere Ausrichtung, die du ansprichst, bezieht sich eher auf Bands wie In Solitude, Grand Magus, Procession usw... solche Bands wird es auch in Zukunft geben, denn wir laufen nicht grundsätzlich mit Scheuklappen durch die Welt. Wirklich guter Heavy Metal mit diesem gewissen Etwas von Schwärze wird immer einen Platz bei uns haben.

Ihr habt euch vor dem Umzug aus Bad Berka sicherlich lange umgeschaut - warum ist der Flugplatz Obermehler in Schlotheim damals letztlich das neue Zuhause des PARTY.SAN geworden?

Mieze: Nach dem Regendesaster 2010 in Bad Berka war für uns schon während des laufenden Festivals klar, dass wir auf diesen Flächen keine Veranstaltung mehr ausrichten können. Schlussendlich haben wir uns diverse Flächen angeschaut und uns dann für den Flugplatz Obermehler entschieden. Alle Parameter zu beleuchten, die so eine Entscheidung beeinflussen, würde den Rahmen hier aber sprengen. Wichtigster Punkt war und ist für uns eine nahezu hundertprozentige Regenfestigkeit der Flächen, und Obermehler hat uns schon mehrfach bewiesen, dass wir dort in diesem Punkt die richtige Entscheidung getroffen haben.

2007 haben sich die alten Haudegen Asphyx quasi auf eurer Bühne wiedervereinigt – sicherlich ein schöner Moment für euch als Veranstalter und nicht zuletzt als Fans der Musik. Was waren außerdem noch besondere Momente für euch, auf die ihr zurückblicken könnt? Gibt es in diesem Jahr ähnliche Highlights?

Jarne: Es gab viele herrliche Momente auf diesem Festival, an die ich mich erinnern kann. Die Shows von Merciless, Unanimated, Venom, Watain, Sadus, Dismember, Witchery, Bewitched u.v.m. waren schon großartige Nummern. Dieses Jahr sind es sicherlich Wehrmacht, Samael und Midnight, die etwas spezieller werden könnten als alle anderen. Wir werden es sehen. Wir haben auf diesem Festival viel getrunken, gelacht, gestritten, Freundschaften geschlossen und sicherlich auch einigen Bands zu dem verholfen, was sie heute sind. Wir haben das alles auch weiterhin vor, und es ist wichtig, dass unsere Besucher verstehen, wofür wir dieses Festival machen. Wir wollen ein hochwertiges Festival veranstalten, das die Leute anspricht, die diese Musik ausleben und verstehen bzw. verstehen wollen. Wir wollen die Maniacs bei uns haben, die ihre Kutte nicht nach dem Festival an die Wand hängen und erst im nächsten Sommer wieder rausholen.

Mieze: Das größte Highlight in jedem Jahr ist für mich unsere Crew, ohne die das Festival definitiv nicht so stattfinden würde. Es ist für mich sensationell, ein Team von circa 300 Maniacs über so viele Jahre an unserer Seite zu wissen. Viele der Mädels und Jungs waren schon 1996 in Tiefengruben mit dabei. Heute zählen deren Kinder zum Teil schon zu den alten Hasen der Crew. Das zweite Highlight sind natürlich die Fans, die uns ebenfalls seit vielen Jahren die Treue halten. An dieser Stelle ein großes Danke an Euch alle!

Dennis Israel

www.party-san.de

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