LEGACY - The Voice from the Darkside

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DARK TRANQUILLITY auf Welttournee

Wednesday, 29 October 2014 16:30

Mit der letzten Veröffentlichung „Construct“ sind die Göteborger nun wieder auf Tour und gastieren zu diversen Terminen in Deutschland. Als alte Hasen der Göteborger Schule wird’s dabei eine ordentliche Bandbreite der Hausmusik geben, blicken die fünf Jungs doch bereits auf zehn veröffentlichte Studioalben zurück.

Zu folgenden Terminen ist die Band in Deutschland:

06.11.2014, K17 - Berlin

17.11.2014, Colos-Saal - Aschaffenburg

18.11.2014, Backstage Halle - München

21.11.2014, F-Haus - Jena

22.11.2014, Sputnikhalle - Münster

23.11.2014, Die Werkstatt - Köln

 

Support bekommen sie dabei von Amoral, Acyl und The Lehmann Project.

Tickets sind im Vorverkauf erhältlich.

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AT THE GATES "At War With Reality"

Thursday, 23 October 2014 19:46

AT THE GATES ist d-e-r Name, wenn es um die Göteborger Metal-Schule geht, auch als Melodic Death Metal bekannt. Dass die Björler Brüder, Sänger Tomas Lindberg, Gitarrist Martin Larsson und Drummer Adrian Erlandsson (Paradise Lost, Vallenfyre) diese Flagge auch sage und schreibe 15 Jahre nach dem letzten regulären Studioalbum "Slaughter Of The Soul" noch hochhalten, zeigt das neue Album "At War With Reality" eindrucksvoll. Im Gegensatz zu ihren ehemaligen Weggefährten In Flames machen die Herren auch nach wie vor das, wofür sie so bekannt wurden. Die Riffs sind messerscharf und genial sowie sehr abwechslungsreich. Die Drums bomben unaufhörlich und gnadenlos punktgenau ins Kleinhirn. Der Gesang zeigt deutlich die Wurzeln des Genres im Thrash Metal, mit genau der richtigen Prise Melodik und Metal-Vibe.

Der Eröffnungstrack ist eine spanische Rezitation über den "Altar des unbekannten Gottes", dann geht es mit dem Aufwärmer 'Death And The Labyrinth' los - noch etwas verhalten. Spätestens ab dem hammermäßigen Titelsong ist klar, dass genau so moderner Melodic Death Metal klingen muss. Ein groovig-böses Grundriff bildet das Fundament des Midtempo-Krachers. Genauso geht es mit dem noch etwas variantenreicheren 'The Circular Ruins' weiter. Das Gitarrenvorspiel von 'Heroes & Tombs' erinnert etwas an Metallica zu "Ride The Lightning"-Zeiten. 'Order From The Chaos' dagegen beginnt mit Klängen, die an Salsa oder Samba erinnern, die unverzerrten Gitarren schaffen zunächst Atmosphäre, bevor die düsteren Riffs über alles hinwegfräsen. Bedrohlich, dunkel, langsam, fast doomig hat der Song beinahe einen Touch von Black Metal, der dann ins instrumentale Zwischenstück 'Book Of Sand' weitertransportiert wird. 'The Head Of The Hydra' schafft es mit dem kleinen, fast beiläufig eingestreuten Eingangsriff, das melodische Highlight des Albums zu liefern. Die 13 Songs sind mit größtenteils rund vier Minuten eher kurz, schön auf den Punkt gebracht ohne viel Schnörkel und Beiwerk. (Die limitierte Erstausgabe im Mediabook enthält zwei Bonussongs).

Die braucht es auch beileibe nicht. Die Leichtigkeit im Fluss der Produktion und die verschiedenen Einflüsse, die das Genre einstmals so bekannt machten, sind alle da, trotzdem ist das Album originell und etwas völlig Eigenes. AT THE GATES eben, die im Gegensatz zu In Flames noch immer bzw. wieder da sind, wo sie angefangen haben. Und das ist als absolutes Kompliment gemeint. Auch wenn das Jahr noch gut zwei Monate dauert: Im Melodic Death Metal-Bereich ist "At War With Realitiy" definitiv das beste Album 2014. Und ja: Ich habe das Album von Arch Enemy auch gehört!

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DARK TRANQUILLITY „Construct“

Tuesday, 18 February 2014 11:25

Im Melodic Death sind DARK TRANQUILLITY eine Institution, insbesondere was die Göteborger Schule anbelangt. Das Quintett zählt zu den prägenden und wichtigen Protagonisten seiner Spielart, die man zwingend kennen muss. Auch nach mehr als zwei Dekaden lassen die Musiker weder kreative Ermüdungserscheinungen noch sonstige Motivationsprobleme erkennen. Stattdessen unternehmen Frontmann Mikael Stanne, Gitarrist Niklas Sundin und die anderen mit „Construct“ den zehnten Anlauf, ihre Sicht auf das Genre neu zu definieren und partiell anders zu gewichten. Diese kontinuierliche Weiterentwicklung des eigenen Sounds ist es, die DARK TRANQUILLITY bis heute Relevanz und das Interesse der Hörer gesichert hat. Härte und Verträglichkeit werden von den Göteborgern auf unterschiedliche Art und Weise miteinander verbunden. In der Vergangenheit kam der vertrackten, komplexen Gitarrenarbeit häufig eine tragende Bedeutung zu. Die neue Scheibe stellt nun stärker auf das ganzheitliche Songwriting und den natürlichen Songfluss ab. Es geht weniger Riff-lastig und technisch zu, dafür intuitiv erschließbar und bauchgesteuert. Die Schweden haben ihren neuen Zehn-Tracker nicht im Proberaum, sondern im Studio unter Live-Bedingungen geschrieben und aufgenommen. Wohl deshalb wirkt „Construct“ weniger kopflastig und impulsiver. Die markanten Melodien klingen dabei klar nach DARK TRANQUILLITY und schaffen die Verbindung zum Back-Katalog der Band. Von der variablen und generelleren Anlage des zehnten Albums ist man anfangs überrascht. Schnell lernt man dann die Vorzüge schätzen, die sich aus der neuen Offenheit ergeben. Zwanglose Rockigkeit und angezogene Melodic Death-Härte lassen gewichtige Kontraste entstehen, die wirken. Die Musiker selbst sprechen von ihrer abwechslungsreichsten Platte seit dem 1999er „Projector“, und sie wissen es am besten.

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Vor 20 Jahren kam mit "Skydancer" ein Album auf den Musikmarkt, das eine neue Welt, eine neue Metal-Stilrichtung entstehen ließ. Von diesem Moment an sprach man vom Melodic Death Metal oder genauer vom Göteborg-Metal. DARK TRANQUILLITY sind ein Qualitätslieferant, der mit jedem neuen Album (auch mit dem experimentellen „Protector“) eine neue Stufe erreicht hat und stets in der Lage war, sich selbst immer neu zu erfinden, und das, ohne den Erkennungswert ihrer Werke zu verlieren. Heute sind die Herren aus Göteborg wieder einmal in der Schweiz zu Gast. Zum ersten Mal in der Kulturfabrik Kofmehl. Lassen wir uns beschallen...

Der 7. November ist nicht nur der 311. Tag im Gregorianischen Kalender. NOVEMBER-7 ist auch der Name einer bisher eher unbekannten Industrial Metal-Band aus dem französischsprachigen Teil der Schweiz, aus Neuchatel. Die Band hält als Aufwärmer gerade mal die ersten drei Songs lang gut mit. Dann ist aber auch schon das Pulver verschossen, so dass sich viele Besucher eher Richtung Bar bewegen... Kurz und knapp, die Band um Sängerin Annamaria Cozza muss sich noch ein wenig sputen, wenn sie die Gunst des Publikums in Zukunft erobern will. Ein klares Konzept fehlt, Potential ist aber auf jeden Fall vorhanden. Mal schauen, was die Zukunft bringt.

Mit 'Number' startet der Abend für die 1996 in Norwegen gegründete Gothic Metal-Band. TRISTANIA lassen die Haare schwingen, und irgendwie glaubt man, der Gruppe um die spanische Sängerin Mariangela de Murtas die Spielfreude in den Augen abzulesen. Weiter geht es mit 'Night On Earth', 'Himmelfall', und 'Beyond The Veil'. Die Kombination von zwei Sängern (zwischenzeitlich sogar drei, denn wir kommen noch in den Genuss des Growlings von Gitarrist Anders Høyvik Hidle, dessen Stimme wahrlich nicht die schlechteste ist) ist sehr gelungen und verspricht auch nach 17 Jahren Bandbestehen für die Zukunft einiges. Als Abschluss schließt mit 'Requiem' ein Song voller Sehnsucht, Trauer und gelegentlichen Wutausbrüchen den Kreis des Abends für TRISTANIA. Das Publikum goutiert die Show mit Klatschen und verabschiedet die Band würdig.

Obwohl die Herren von DARK TRANQUILLITY ihr Album "Construct" ohne Bassist aufgenommen und auch die folgende Tour ohne Bassklampfe bestreiten, geht der Start mit 'The Science Of Noise' und 'White Noise/Black Silence' voll auf die Zwölf! Die Zuschauer gehen mit den bebend-atmosphärisch, harten Klängen wunderbar mit und versetzen sich in eine melodiöse Trance. Die Gitarrenmeister Hendriksson und Sundin, dessen Bart ein wenig an James Hetfield erinnert, spielen wie immer auf extrem hohem Niveau, so dass man spätestens bei 'The Fatalyst', dem vierten Song, fast das Gefühl bekommt, die Riffs würden einen als Ohrwurm die nächsten Tage noch beschäftigen. Sowieso ist Niclas Sundin seit Jahren das Kreativgenie der Band. Die Setlist besteht aus nicht weniger als 18 Songs, inklusive Zugabe. DARK TRANQUILLITY verstehen es sehr gut, die Songauswahl mit alten Klassikern erster Tage wie 'A Bolt Of Blazing Gold' vom ersten Album "Skydancer", 'Lost To Apathy' von der "Character"-Scheibe bis hin zu 'What Only You Know', 'Endtime Hearts' und 'State Of Trust' vom neuen Werk "Construct" als abwechlungsreiches Menü zu präsentieren.

Fazit: Die Pioniere des Melodic Death Metal um Leadsänger Mikael Stanne, den rotlockigen Jesus, sind auch nach 20 Jahren nicht aus der Szene wegzudenken und überzeugen trotz so langer Präsenz auf den Bühnen der Welt mehr als gut. So entlässt man das Publikum nach dem Höhepunkt 'Misery's Crown' voller Glücksgefühle in die sternenklare, arschkalte Nacht... Auf die nächsten 20 Jahre!

 

 

 

 

 

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Seit 2005 findet alljährlich auf dem Alten Sportplatz des nahe bei Wörrstadt gelegenen Wald- und Erholungsgebiets Neuborn das NOAF, das Neuborn Open Air Festival statt. Ursprünglich von Jugendgruppen aus der Umgebung organisiert, lockte das Festival bereits im ersten Jahr etwa 500 Besucher an. Bis heute versechsfachte sich diese Zahl. Und neben lokalen und aufstrebenden Bands beehrten in den vergangenen Jahren auch schon international erfolgreiche Künstler wie Sodom, Destruction, Caliban oder Grand Magus das Neuborn Open Air mit einem Besuch. 2013, im neunten Jahr des Bestehens, locken die Veranstalter nicht nur mit DARK TRANQUILLITY und MOONSPELL als Headliner der beiden Festivaltage, neben den Metal-Größen aus Schweden und Portugal hat das NOAF 2013 ein buntes Programm für Fans verschiedenster Rock- und Metal-Spielarten zu bieten.

Pünktlich um 15 Uhr eröffnen die bereits seit 2003 aktiven Dresdener STONEHEAD das Festival. Gespielt wird recht eigenwilliger Stoner Metal, bei dem Sänger Nobbi auch schon mal zum Didgeridoo greift. Das damit abgefeierte Interludium fällt zwar etwas lang und einförmig aus, aber einen gewissen Exotenbonus können STONEHEAD damit immerhin für sich besuchen. Das recht spärlich vor der Bühne erschienene Publikum dankt es den Jungs mit Anstandsapplaus und sieht auch über die technischen Probleme hinweg, mit denen die Band zu kämpfen hat. Nach einer guten Dreiviertelstunde verabschieden STONEHEAD sich, und zurück bleibt das Gefühl eines Auftritts, dessen Ecken und Kanten eher sympathisch als ärgerlich rüberkommen.

SLAMDOWN aus Köln betreten nach kurzer Umbaupause und Soundcheck als nächstes die Bühne, um ihren, laut Band, modernen melodischen Metal zu präsentieren. Hinter der Beschreibung verbirgt sich eine Mischung aus Elementen von MetalCore, Melodic Death sowie Thrash- und Groove Metal, die nie wirklich zusammenkommt. Die etwas planlose Darbietung der Band wird durch weitere technische Schwierigkeiten wie Feedback-Schleifen weiter ins Aus katapultiert, so dass sich die Zuschauermenge, die gegen Ende von STONEHEAD eine recht achtbare Größe erreicht hatte, wieder merklich ausdünnt. SLAMDOWN nehmen’s mit Fassung und ziehen ihre Show routiniert durch, auch wenn Begeisterungsstürme ausbleiben.

Als nächstes erwartet die Besucher des Neuborn Open Air Festivals eine geballte Portion 80er-Jahre-Metal. ALPHA TIGER aus Sachsen betreten die Bühne stilecht in knallengen Hosen mit Tigermuster. ALPHA TIGER huldigen recht ohrenscheinlich den Heavy- und Power Metal-Heroen dieser Zeit. Frappierende Ähnlichkeit zu beispielsweise Iron Maiden lässt sich nicht von der Hand weisen. In der Theorie zumindest. Denn auch wenn das Instrumentalquartett recht fit ist, fehlt es den Kompositionen einfach an Durchschlagskraft. Schlimmer als das, Sänger Stephan Dietrich weist ernstliche Probleme damit auf, eine Band dieser Richtung adäquat zu repräsentieren. Seine Vokalleistung kann nur in den seltensten Fällen überzeugen, in den meisten Refrains wird er selbst vom Hintergrundgesang amtlich platt gemacht. Immerhin sind ALPHA TIGER technisch auf einem stabilen Niveau. Das Publikum zeigt sich allerdings während des Auftritts auch eher unbeeindruckt, weswegen die Band beim Abgang nicht mehr als einen Anstandsapplaus ernten kann.

SINBREED aus Wiesbaden hingegen zeigen, wie man es besser macht. Die teilweise aus Blind Guardian-Mitgliedern rekrutierte Power Metal-Band spielt sich routiniert durch ihr Set, Sänger Herbie Langhans zeigt sich von seiner charismatischen Seite und lockert den Auftritt mit amüsanten Ansagen auf, allgemein befinden SINBREED in Sachen Professionalität und Sicherheit auf der Bühne ein gutes Stück oberhalb der drei vorangegangenen Bands. Das Publikum ist inzwischen auf stattliche Größe angewachsen und zeigt sich von der Musik des Quintetts durchaus angetan.

Kontrastprogramm anschließend bei ESKIMO CALLBOY. Die erst 2010 gegründeten Senkrechtstarter hauen dem Publikum vom ersten Augenblick an ihren mit Techno-Elementen angereicherten MetalCore um die Ohren, springen wild über die Bühne und feiern eine Party, die sich gewaschen hat. Das Sängerduo Kevin und Sushi spricht in den Ansagen offen darüber, dass die Band Vorbehalte hatte, vor einem dezidiert Metal-orientierten Publikum zu spielen, allerdings wird die Musik des Sextetts von den Besuchern weitestgehend positiv aufgenommen. Auch wenn Sushis Frage „Wie viele hier sind nur gekommen, um sich die Idioten mal auf der Bühne anzuschauen?“ mit frenetischem Geschrei quittiert wird. Über ESKIMO CALLBOY kann man sicherlich geteilter Meinung sein, ihren Auftritt auf dem NOAF 2013 kann man allerdings nur als Erfolg bezeichnen.

Zwei Bands stehen für den Abend noch auf dem Programm, während die Sonne immer tiefer am Horizont sinkt. Kurz nach Sonnenuntergang betreten TANKARD die Bühne und tun das, was sie am besten können: eine energetische und bierselige Thrash Metal-Show abliefern. Sänger Gerre flitzt permanent über die Bühne, dreht sich im Kreis, singt in den unwahrscheinlichsten Positionen und tut sonst auch alles, um keine Langeweile aufkommen zu lassen, während er das Publikum immer wieder mit Dankesbekundungen anheizt und mit mal mehr, mal weniger humorigen Ansagen bei der Stange hält. TANKARD sind TANKARD, daran lässt sich nicht rütteln, und daran lässt auch Gerre in den Ansagen, in denen er auf die 31-jährige Bandgeschichte eingeht, keinen Zweifel. Wie erfolgreich sie damit sind, zeigt nicht nur die Größe des Publikums, das die Band angezogen hat, sondern auch die Stimmung der Menge, die eine volle Stunde mit TANKARD feiert.

Den ersten Tag des NOAF 2013 beschließen die schwedischen Melodic Death Metal-Urgesteine von DARK TRANQUILLITY mit einer mehr als anderthalb Stunden dauernden Show, während der sie sich durch ihre komplette Karriere spielen. Die Band ist in bestechender Form, und während der Fokus zwar auf Songs der letzten drei Alben liegt, werden auch Klassiker von den frühen Alben nicht ausgespart. Unterstützt wird die Show mit an die Rückwand der Bühne projizierten Videos, die manchmal etwas irritierend wirken, oft aber gut auf die Performance der Band abgestimmt sind. Guter Sound und eine durchdachte Songauswahl sind nur noch das Sahnehäubchen, der Auftritt von DARK TRANQUILLITY lässt sich nur als beeindruckend bewerten, und so lässt die Band, die pünktlich um Mitternacht nach einer Zugabe die Bühne verlässt, ein vollauf zufriedenes Publikum zurück.

Auch am zweiten Festivaltag geht es mit der Musik erst um 15 Uhr los, den Wormser College-Rockern von UNCLE HERB obliegt die Aufgabe, den Samstag zu eröffnen. Keine leichte Aufgabe, zumal sich kurz vor Beginn des Auftritts dunkle Wolken über dem Gelände des NOAF 2013 zusammenziehen und den Platz vor der Bühne in kürzester Zeit in eine Schlammgrube verwandeln. UNCLE HERB spielen beherzt gegen die widrigen Umstände an und liefern eine solide, wenn auch mit dreißig Minuten äußerst knapp bemessene Show ab. Dass sich kaum jemand vor der Bühne befindet, um diese mit anzusehen, ist also wirklich eher dem Wetter geschuldet, auch wenn das wenige Publikum, das da ist, sich Mühe gibt, die Band zu feiern.

Während den kurzfristig eingesprungenen ungarischen Heavy-Metallern von SUPERBUTT haben dann einige gänzlich unerschrockene das Schlammfeld vor der Bühne für sich entdeckt und wälzen sich zu den Klängen der Band genüsslich darin. András Vörös, der charismatische, bärige SUPERBUTT-Frontmann, hat sichtlich seinen Spaß daran, das schlammige Publikum von der Bühne aus weiter zu ermutigen. Sowieso legen SUPERBUTT – dem geringen Besucheraufkommen zum Trotz – eine extrem motivierte Show aufs Parkett. Gerade Sänger András bringt jede Menge Spielfreude mit, und das Publikum dankt es ihm, während der Himmel langsam wieder aufklart.

Als die holländische Death/Thrash-Band IZEGRIM um Frontröhre Marloes Voskuil die Bühne betritt, hat der Regen aufgehört und der Platz vor der Bühne sich wieder deutlich gefüllt – wenn das Publikum durch die Matschpfütze in der Mitte auch ein wenig zweigeteilt erscheint. IZEGRIM fackeln nicht lange und heizen den Anwesenden mit ihrem thrashigen Death Metal ein. Sängerin Marloes lockert das Ganze mit ihren Ansagen, teilweise auch auf Deutsch, auf und überrascht einmal, als sie plötzlich nach einem Song von der Bühne klettert, durch den Fotograben Richtung Backstage-Bereich stürmt und nach etwa einer halben Minute durch den Bühneneingang wieder die Stage entert – ohne Erklärung. Alles in allem spielen IZEGRIM einen soliden, energetischen Auftritt, der vom NOAF-Publikum dankbar aufgenommen wird.

Der strahlende Sonnenschein, der die dunklen Wolken über dem NOAF abgelöst hat, mag so gar nicht zur Stimmung passen, die die Nautik Funeral Doom-Metaller von AHAB im Anschluss zu verbreiten gedenken. Aber obwohl Finsternis und/oder Regen sich sicherlich positiv auf die Atmosphäre der Band ausgewirkt hätten, schaffen die eher introvertiert wirkenden Musiker es mühelos, ihren Düster-Metal rüber zu bringen. Die Intensität und brachiale Gewalt, mit der die überlangen Songs des Quartetts durch die Boxen schallen, schlägt das NOAF-Publikum, das der T-Shirt-Situation zufolge zu großen Teilen hauptsächlich wegen AHAB angereist ist, schnell in seinen Bann. AHAB spielen eine kleine, aber trotzdem eine Stunde dauernde Auswahl von Songs ihrer bisherigen drei Alben und verlassen nach ihrem vor allem technisch für ein Open Air äußerst beeindruckenden Auftritt unter achtbarem Applaus die Bühne.

Nicht leicht für die amerikanischen MetalCoreler von TEXAS IN JULY, da den Anschluss zu machen. Die Menge vor der Bühne dünnt sich erneut aus. TEXAS IN JULY lassen sich davon nicht schrecken und geben von Anfang an ihr Bestes. Für den einen oder anderen Moshpit reicht das, auch wenn aufgrund des noch immer schlammigen Untergrunds diese nur von den unerschrockeneren Fans bevölkert werden, für eine Band dieses Genres, das normalerweise größere Publikumsbewegung provoziert, ist die Menge für die Bühne jedoch eher statisch. Aus der Musik der Amerikaner ist auch relativ schnell die Luft raus, weswegen der einstündige Auftritt sich gegen Ende sehr unangenehm zieht.

Den letzten Slot vor dem Samstagsheadliner belegt dann die komplett weibliche schwedische Hard Rock-Band CRUCIFIED BARBARA, und auch deren Auftritt gestaltet sich als nicht ganz unproblematisch, da einmal mehr das Publikum für diese Art von Musik gerade eher spärlich anwesend zu sein scheint. Der Hauptteil der Zuschauer vor der Bühne scheint sich auf selbiges, also zuschauen, versteift zu haben, angezogen wahrscheinlich eher von der Tatsache, eine komplett weibliche Band sehen zu können, als wirklich Interesse an der Musik zu haben. Die kommt auch, gerade nach den beiden vorherigen eher brutalen Bands, sehr zahm durch die Boxen. Einerseits sorgt das für eine angenehme Verschnaufpause, andererseits können CRUCIFIED BARBARA die Menge auch nicht über eine ganze Stunde hinweg unterhalten. Als der Auftritt sich dem Ende nähert, scheint sich im Publikum eher ein Gefühl der Erleichterung breit zu machen.

Und schließlich entern die portugiesischen Düster-Metaller von MOONSPELL die Bühne des NOAF 2013, um das Festival zu einem versöhnlichen Abschluss zu bringen. Was nur bedingt von Erfolg gekrönt ist. MOONSPELL zeigen sich genauso statisch und auftrittsmüde, wie man sie schon in den letzten Monaten und Jahren gesehen hat, gutem Sound zum Trotz schaffen die Portugiesen um Fernando Ribeiro es einmal mehr nicht, ihre Musik adäquat live umzusetzen. Die Tatsache, dass Pedro Paixão auf Album an Gitarre und Keyboard Doppelschicht schieben muss und dementsprechend beim Live-Sound Abstriche gemacht werden müssen, hilft der Sache auch nicht auf den Weg. MOONSPELL spielen eine beinahe zweistündige Show, die sich relativ höhepunkts- und spannungsfrei dahin schlängelt und dann irgendwann einfach aufhört. Ein alles andere als würdiger Abschluss des Festivals.

Das ansonsten äußerst vielversprechend ist. Viel spricht für das Neuborn Open Air Festival, seien es die äußerst fairen Preise (im Vorverkauf kosteten die 2-Tageskarten 28,-, Getränke sind mit 2,50 euro für 0,4 Liter auch äußerst erschwinglich), die angenehm gelegene und sehr lauschige Festival-Location inklusive guter Verkehrsanbindung und Infrastruktur, die äußerst professionell wirkende Organisation sowie die überschaubare Größe. Bei den Bands wurde ein guter Querschnitt aus Newcomern und etablierten Größen gewählt, über die Anzahl der engagierten Bands kann man geteilter Meinung sein, einigen Leuten mögen 14 Bands in zwei Tagen auf einem Festival zu wenig sein, andererseits sorgt das für sehr faire Spielzeiten für jede Band – die vorbildlich eingehalten wurden, auch waren die Umbaupausen und Soundchecks angenehm kurz und der Sound an sich dafür fantastisch – und die Tatsache, dass weniger schnell Übersättigungs- und Ermüdungserscheinungen beim Publikum auftreten. Im nächsten Jahr feiert das Neuborn Open Air Festival zehnjähriges Jubiläum. Man darf gespannt sein, was die Veranstalter dafür geplant haben, auf jeden Fall sollten all diejenigen, die auf gemütliche Festivals mit scheuklappenfreier Band-Auswahl stehen, das NOAF im Augen behalten.

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Seit 2005 findet alljährlich auf dem Alten Sportplatz des nahe bei Wörrstadt gelegenen Wald- und Erholungsgebiets Neuborn das NOAF, das Neuborn Open Air Festival statt. Ursprünglich von Jugendgruppen aus der Umgebung organisiert, lockte das Festival bereits im ersten Jahr etwa 500 Besucher an. Bis heute versechsfachte sich diese Zahl. Und neben lokalen und aufstrebenden Bands beehrten in den vergangenen Jahren auch schon international erfolgreiche Künstler wie Sodom, Destruction, Caliban oder Grand Magus das Neuborn Open Air mit einem Besuch. 2013, im neunten Jahr des Bestehens, locken die Veranstalter nicht nur mit DARK TRANQUILLITY und MOONSPELL als Headliner der beiden Festivaltage, neben den Metal-Größen aus Schweden und Portugal hat das NOAF 2013 ein buntes Programm für Fans verschiedenster Rock- und Metal-Spielarten zu bieten.

Pünktlich um 15 Uhr eröffnen die bereits seit 2003 aktiven Dresdener STONEHEAD das Festival. Gespielt wird recht eigenwilliger Stoner Metal, bei dem Sänger Nobbi auch schon mal zum Didgeridoo greift. Das damit abgefeierte Interludium fällt zwar etwas lang und einförmig aus, aber einen gewissen Exotenbonus können STONEHEAD damit immerhin für sich besuchen. Das recht spärlich vor der Bühne erschienene Publikum dankt es den Jungs mit Anstandsapplaus und sieht auch über die technischen Probleme hinweg, mit denen die Band zu kämpfen hat. Nach einer guten Dreiviertelstunde verabschieden STONEHEAD sich, und zurück bleibt das Gefühl eines Auftritts, dessen Ecken und Kanten eher sympathisch als ärgerlich rüberkommen.

SLAMDOWN aus Köln betreten nach kurzer Umbaupause und Soundcheck als nächstes die Bühne, um ihren, laut Band, modernen melodischen Metal zu präsentieren. Hinter der Beschreibung verbirgt sich eine Mischung aus Elementen von MetalCore, Melodic Death sowie Thrash- und Groove Metal, die nie wirklich zusammenkommt. Die etwas planlose Darbietung der Band wird durch weitere technische Schwierigkeiten wie Feedback-Schleifen weiter ins Aus katapultiert, so dass sich die Zuschauermenge, die gegen Ende von STONEHEAD eine recht achtbare Größe erreicht hatte, wieder merklich ausdünnt. SLAMDOWN nehmen’s mit Fassung und ziehen ihre Show routiniert durch, auch wenn Begeisterungsstürme ausbleiben.

Als nächstes erwartet die Besucher des Neuborn Open Air Festivals eine geballte Portion 80er-Jahre-Metal. ALPHA TIGER aus Sachsen betreten die Bühne stilecht in knallengen Hosen mit Tigermuster. ALPHA TIGER huldigen recht ohrenscheinlich den Heavy- und Power Metal-Heroen dieser Zeit. Frappierende Ähnlichkeit zu beispielsweise Iron Maiden lässt sich nicht von der Hand weisen. In der Theorie zumindest. Denn auch wenn das Instrumentalquartett recht fit ist, fehlt es den Kompositionen einfach an Durchschlagskraft. Schlimmer als das, Sänger Stephan Dietrich weist ernstliche Probleme damit auf, eine Band dieser Richtung adäquat zu repräsentieren. Seine Vokalleistung kann nur in den seltensten Fällen überzeugen, in den meisten Refrains wird er selbst vom Hintergrundgesang amtlich platt gemacht. Immerhin sind ALPHA TIGER technisch auf einem stabilen Niveau. Das Publikum zeigt sich allerdings während des Auftritts auch eher unbeeindruckt, weswegen die Band beim Abgang nicht mehr als einen Anstandsapplaus ernten kann.

SINBREED aus Wiesbaden hingegen zeigen, wie man es besser macht. Die teilweise aus Blind Guardian-Mitgliedern rekrutierte Power Metal-Band spielt sich routiniert durch ihr Set, Sänger Herbie Langhans zeigt sich von seiner charismatischen Seite und lockert den Auftritt mit amüsanten Ansagen auf, allgemein befinden SINBREED in Sachen Professionalität und Sicherheit auf der Bühne ein gutes Stück oberhalb der drei vorangegangenen Bands. Das Publikum ist inzwischen auf stattliche Größe angewachsen und zeigt sich von der Musik des Quintetts durchaus angetan.

Kontrastprogramm anschließend bei ESKIMO CALLBOY. Die erst 2010 gegründeten Senkrechtstarter hauen dem Publikum vom ersten Augenblick an ihren mit Techno-Elementen angereicherten MetalCore um die Ohren, springen wild über die Bühne und feiern eine Party, die sich gewaschen hat. Das Sängerduo Kevin und Sushi spricht in den Ansagen offen darüber, dass die Band Vorbehalte hatte, vor einem dezidiert Metal-orientierten Publikum zu spielen, allerdings wird die Musik des Sextetts von den Besuchern weitestgehend positiv aufgenommen. Auch wenn Sushis Frage „Wie viele hier sind nur gekommen, um sich die Idioten mal auf der Bühne anzuschauen?“ mit frenetischem Geschrei quittiert wird. Über ESKIMO CALLBOY kann man sicherlich geteilter Meinung sein, ihren Auftritt auf dem NOAF 2013 kann man allerdings nur als Erfolg bezeichnen.

Zwei Bands stehen für den Abend noch auf dem Programm, während die Sonne immer tiefer am Horizont sinkt. Kurz nach Sonnenuntergang betreten TANKARD die Bühne und tun das, was sie am besten können: eine energetische und bierselige Thrash Metal-Show abliefern. Sänger Gerre flitzt permanent über die Bühne, dreht sich im Kreis, singt in den unwahrscheinlichsten Positionen und tut sonst auch alles, um keine Langeweile aufkommen zu lassen, während er das Publikum immer wieder mit Dankesbekundungen anheizt und mit mal mehr, mal weniger humorigen Ansagen bei der Stange hält. TANKARD sind TANKARD, daran lässt sich nicht rütteln, und daran lässt auch Gerre in den Ansagen, in denen er auf die 31-jährige Bandgeschichte eingeht, keinen Zweifel. Wie erfolgreich sie damit sind, zeigt nicht nur die Größe des Publikums, das die Band angezogen hat, sondern auch die Stimmung der Menge, die eine volle Stunde mit TANKARD feiert.

Den ersten Tag des NOAF 2013 beschließen die schwedischen Melodic Death Metal-Urgesteine von DARK TRANQUILLITY mit einer mehr als anderthalb Stunden dauernden Show, während der sie sich durch ihre komplette Karriere spielen. Die Band ist in bestechender Form, und während der Fokus zwar auf Songs der letzten drei Alben liegt, werden auch Klassiker von den frühen Alben nicht ausgespart. Unterstützt wird die Show mit an die Rückwand der Bühne projizierten Videos, die manchmal etwas irritierend wirken, oft aber gut auf die Performance der Band abgestimmt sind. Guter Sound und eine durchdachte Songauswahl sind nur noch das Sahnehäubchen, der Auftritt von DARK TRANQUILLITY lässt sich nur als beeindruckend bewerten, und so lässt die Band, die pünktlich um Mitternacht nach einer Zugabe die Bühne verlässt, ein vollauf zufriedenes Publikum zurück.

Auch am zweiten Festivaltag geht es mit der Musik erst um 15 Uhr los, den Wormser College-Rockern von UNCLE HERB obliegt die Aufgabe, den Samstag zu eröffnen. Keine leichte Aufgabe, zumal sich kurz vor Beginn des Auftritts dunkle Wolken über dem Gelände des NOAF 2013 zusammenziehen und den Platz vor der Bühne in kürzester Zeit in eine Schlammgrube verwandeln. UNCLE HERB spielen beherzt gegen die widrigen Umstände an und liefern eine solide, wenn auch mit dreißig Minuten äußerst knapp bemessene Show ab. Dass sich kaum jemand vor der Bühne befindet, um diese mit anzusehen, ist also wirklich eher dem Wetter geschuldet, auch wenn das wenige Publikum, das da ist, sich Mühe gibt, die Band zu feiern.

Während den kurzfristig eingesprungenen ungarischen Heavy-Metallern von SUPERBUTT haben dann einige gänzlich unerschrockene das Schlammfeld vor der Bühne für sich entdeckt und wälzen sich zu den Klängen der Band genüsslich darin. András Vörös, der charismatische, bärige SUPERBUTT-Frontmann, hat sichtlich seinen Spaß daran, das schlammige Publikum von der Bühne aus weiter zu ermutigen. Sowieso legen SUPERBUTT – dem geringen Besucheraufkommen zum Trotz – eine extrem motivierte Show aufs Parkett. Gerade Sänger András bringt jede Menge Spielfreude mit, und das Publikum dankt es ihm, während der Himmel langsam wieder aufklart.

Als die holländische Death/Thrash-Band IZEGRIM um Frontröhre Marloes Voskuil die Bühne betritt, hat der Regen aufgehört und der Platz vor der Bühne sich wieder deutlich gefüllt – wenn das Publikum durch die Matschpfütze in der Mitte auch ein wenig zweigeteilt erscheint. IZEGRIM fackeln nicht lange und heizen den Anwesenden mit ihrem thrashigen Death Metal ein. Sängerin Marloes lockert das Ganze mit ihren Ansagen, teilweise auch auf Deutsch, auf und überrascht einmal, als sie plötzlich nach einem Song von der Bühne klettert, durch den Fotograben Richtung Backstage-Bereich stürmt und nach etwa einer halben Minute durch den Bühneneingang wieder die Stage entert – ohne Erklärung. Alles in allem spielen IZEGRIM einen soliden, energetischen Auftritt, der vom NOAF-Publikum dankbar aufgenommen wird.

Der strahlende Sonnenschein, der die dunklen Wolken über dem NOAF abgelöst hat, mag so gar nicht zur Stimmung passen, die die Nautik Funeral Doom-Metaller von AHAB im Anschluss zu verbreiten gedenken. Aber obwohl Finsternis und/oder Regen sich sicherlich positiv auf die Atmosphäre der Band ausgewirkt hätten, schaffen die eher introvertiert wirkenden Musiker es mühelos, ihren Düster-Metal rüber zu bringen. Die Intensität und brachiale Gewalt, mit der die überlangen Songs des Quartetts durch die Boxen schallen, schlägt das NOAF-Publikum, das der T-Shirt-Situation zufolge zu großen Teilen hauptsächlich wegen AHAB angereist ist, schnell in seinen Bann. AHAB spielen eine kleine, aber trotzdem eine Stunde dauernde Auswahl von Songs ihrer bisherigen drei Alben und verlassen nach ihrem vor allem technisch für ein Open Air äußerst beeindruckenden Auftritt unter achtbarem Applaus die Bühne.

Nicht leicht für die amerikanischen MetalCoreler von TEXAS IN JULY, da den Anschluss zu machen. Die Menge vor der Bühne dünnt sich erneut aus. TEXAS IN JULY lassen sich davon nicht schrecken und geben von Anfang an ihr Bestes. Für den einen oder anderen Moshpit reicht das, auch wenn aufgrund des noch immer schlammigen Untergrunds diese nur von den unerschrockeneren Fans bevölkert werden, für eine Band dieses Genres, das normalerweise größere Publikumsbewegung provoziert, ist die Menge für die Bühne jedoch eher statisch. Aus der Musik der Amerikaner ist auch relativ schnell die Luft raus, weswegen der einstündige Auftritt sich gegen Ende sehr unangenehm zieht.

Den letzten Slot vor dem Samstagsheadliner belegt dann die komplett weibliche schwedische Hard Rock-Band CRUCIFIED BARBARA, und auch deren Auftritt gestaltet sich als nicht ganz unproblematisch, da einmal mehr das Publikum für diese Art von Musik gerade eher spärlich anwesend zu sein scheint. Der Hauptteil der Zuschauer vor der Bühne scheint sich auf selbiges, also zuschauen, versteift zu haben, angezogen wahrscheinlich eher von der Tatsache, eine komplett weibliche Band sehen zu können, als wirklich Interesse an der Musik zu haben. Die kommt auch, gerade nach den beiden vorherigen eher brutalen Bands, sehr zahm durch die Boxen. Einerseits sorgt das für eine angenehme Verschnaufpause, andererseits können CRUCIFIED BARBARA die Menge auch nicht über eine ganze Stunde hinweg unterhalten. Als der Auftritt sich dem Ende nähert, scheint sich im Publikum eher ein Gefühl der Erleichterung breit zu machen.

Und schließlich entern die portugiesischen Düster-Metaller von MOONSPELL die Bühne des NOAF 2013, um das Festival zu einem versöhnlichen Abschluss zu bringen. Was nur bedingt von Erfolg gekrönt ist. MOONSPELL zeigen sich genauso statisch und auftrittsmüde, wie man sie schon in den letzten Monaten und Jahren gesehen hat, gutem Sound zum Trotz schaffen die Portugiesen um Fernando Ribeiro es einmal mehr nicht, ihre Musik adäquat live umzusetzen. Die Tatsache, dass Pedro Paixão auf Album an Gitarre und Keyboard Doppelschicht schieben muss und dementsprechend beim Live-Sound Abstriche gemacht werden müssen, hilft der Sache auch nicht auf den Weg. MOONSPELL spielen eine beinahe zweistündige Show, die sich relativ höhepunkts- und spannungsfrei dahin schlängelt und dann irgendwann einfach aufhört. Ein alles andere als würdiger Abschluss des Festivals.

Das ansonsten äußerst vielversprechend ist. Viel spricht für das Neuborn Open Air Festival, seien es die äußerst fairen Preise (im Vorverkauf kosteten die 2-Tageskarten 28,-, Getränke sind mit 2,50 euro für 0,4 Liter auch äußerst erschwinglich), die angenehm gelegene und sehr lauschige Festival-Location inklusive guter Verkehrsanbindung und Infrastruktur, die äußerst professionell wirkende Organisation sowie die überschaubare Größe. Bei den Bands wurde ein guter Querschnitt aus Newcomern und etablierten Größen gewählt, über die Anzahl der engagierten Bands kann man geteilter Meinung sein, einigen Leuten mögen 14 Bands in zwei Tagen auf einem Festival zu wenig sein, andererseits sorgt das für sehr faire Spielzeiten für jede Band – die vorbildlich eingehalten wurden, auch waren die Umbaupausen und Soundchecks angenehm kurz und der Sound an sich dafür fantastisch – und die Tatsache, dass weniger schnell Übersättigungs- und Ermüdungserscheinungen beim Publikum auftreten. Im nächsten Jahr feiert das Neuborn Open Air Festival zehnjähriges Jubiläum. Man darf gespannt sein, was die Veranstalter dafür geplant haben, auf jeden Fall sollten all diejenigen, die auf gemütliche Festivals mit scheuklappenfreier Band-Auswahl stehen, das NOAF im Augen behalten.

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Soundcheck #084

Wednesday, 08 May 2013 08:15
  ALBUM PK CW ASZ HD ES BTJ JP BK DG AS RB AK + ø
1 IMMOLATION “Kingdom Of Conspiracy”  12 13 9 12 8 13 11 11 9 9 11 11 129 10,75
2 DARK TRANQUILLITY  “Construct”  10 10 12 12 12 14 11 10 10 6 10 11 128 10,67
3 SODOM “Epitome Of Torture”  13 10 12 10 8 11 10 11 10 8 10 10 123 10,25
4 ENTRAILS “Raging Death”  11 11 12 11 11 12 10 11 10 4 10 9 122 10,17
  NEGATOR “Gates To The Pantheon”  11 8 12 9 12 8 10 13 11 5 12 11 122 10,17
6 FLOTSAM AND JETSAM “Ugly Noise”   10 10 10 14 10 10 10 10 12 7 7 11 121 10,08
  OCTOBER  TIDE “Tunnel Of No Light”  11 10 11 13 13 11 8 12 9 6 9 8 121 10,08
  PROCESSION “To Reap Heavens Apart” 11 14 10 9 12 11 9 8 9 10 8 10 121 10,08
  PURGATORY “Deathkvlt – Grand Ancient Arts” 12 12 10 9 8 12 11 11 9 6 12 9 121 10,08
  REVEL IN FLESH “Manifested Darkness” 11 10 11 10 11 13 7 12 11 4 12 9 121 10,08
11 AMORPHIS “Circle” 12 8 11 10 9 11 10 9 12 6 9 12 119 9,92
  ORCHID “The Mouths Of Madness”  12 13 10 9 13 12 13 5 9 7 8 8 119 9,92
13 PAGANIZER “World Lobotomy” 11 9 10 9 7 10 11 13 11 4 12 10 117 9,75
  SATAN “Life Sentence”  11 13 8 12 10 10 8 10 11 10 7 7 117 9,75
15 HEAVEN SHALL BURN “Veto”  11 8 13 8 8 9 8 10 9 9 9 13 115 9,58
16 AOSOTH “IV: Arrow In Heart”   10 8 10 7 11 9 11 11 11 7 11 8 114 9,50
  MALIGNANT TUMOUR “Overdose & Overdrive” 11 10 8 12 7 11 11 10 11 5 9 9 114 9,50
  REGARDE LES HOMMES TOMBER “Regarde Les Hommes Tomber”  9 11 11 10 13 9 5 9 11 6 9 11 114 9,50
  TODTGELICHTER “Apnoe” 10 4 11 9 9 9 9 10 12 12 10 9 114 9,50
  TORMENTED “Death Awaits” 11 10 11 10 11 13 6 12 9 3 10 8 114 9,50
  ZOMBIEFICATION “At The Caves Of Eternal”  11 9 11 10 12 11 8 11 9 4 10 8 114 9,50
22 SVART CROWN “Profane”   10 6 10 10 10 7 10 11 9 7 12 11 113 9,42
23 SVARTSYN “Black Testament”  11 10 8 8 14 10 7 11 9 5 11 8 112 9,33
  VICTIMS OF CREATION “Symmetry Of Our Plagued Existence”  9 12 7 12 11 11 10 9 9 5 9 8 112 9,33
25 BURIAL VAULT “Incendium”  10 6 9 8 9 11 9 11 8 10 10 10 111 9,25
26 AETERNUS “...And The Seventh His Soul Detesteth” 10 7 8 7 15 11 6 11 10 4 11 9 109 9,08
27 AETHERNAEUM “Wanderungen durch den Dämmerwald” 11 9 9 11 8 9 5 11 11 5 10 9 108 9,00
28 MORRIGAN “Diananns Whisper” 9 10 9 8 11 13 8 11 11 2 8 7 107 8,92
  SLIDHR “Deluge”  10 6 10 8 13 8 9 9 12 3 11 8 107 8,92
30 CHILDREN OF BODOM “Halo Of Blood”  11 7 13 8 7 9 8 8 11 6 8 10 106 8,83
  ZOMBIE INC. “Homo Gusticus”  11 9 9 10 8 10 6 10 9 5 10 9 106 8,83
32 THE RESISTANCE “Scars” 10 9 10 10 10 9 10 6 8 5 9 9 105 8,75
33 ELDKRAFT “Shaman”  9 7 11 9 9 7 9 8 10 6 9 9 103 8,58
  MEMORY GARDEN “Doomain”  10 10 9 10 7 11 8 6 9 7 5 11 103 8,58
  PESSIMIST “Death From Above”  9 5 10 10 9 10 10 8 8 6 9 9 103 8,58
  SHAKHTYOR “Shakhtyor”  10 6 9 9 10 6 10 10 7 9 7 10 103 8,58
  THE OCEAN “Pelagial”  12 7 12 8 6 8 8 4 9 8 8 13 103 8,58
38 ABORYM “Dirtyv 11 10 10 8 13 5 8 10 11 2 6 7 101 8,42
  DEVIL “Gather The Sinners” 9 10 7 10 12 9 10 5 11 4 6 8 101 8,42
  LUX DIVINA “Possessed By  Telluric Feelings”  10 7 9 7 9 12 6 10 9 3 11 8 101 8,42
41 KRZAK “Experience” 8 8 5 9 10 10 6 10 9 8 7 8 98 8,17
  THE MOTH GATHERER “A Bright Celestial Light” 9 7 10 7 9 6 9 9 7 6 8 11 98 8,17
43 THE AMENTA “Flesh Is Heir” 9 6 8 9 9 7 4 11 8 6 10 9 96 8,00
44 ONE INCH GIANT “The Great White Beyond” 9 9 8 11 7 7 5 4 10 11 6 8 95 7,92
45 WAY TO END “Various Shade Of Black” 8 7 7 4 10 9 7 8 12 2 8 11 93 7,75
46 HARASAI “Psychotic Kingdom” 6 5 11 9 7 6 7 7 6 10 10 8 92 7,67
47 BREED 77 “The Evil Inside” 7 6 12 7 7 10 7 6 8 6 7 8 91 7,58
  THORNGOTH “Schwarz – Karg – Kalt” 8 3 10 6 10 9 8 9 7 2 11 8 91 7,58
  VOICE OF REVENGE “Disintegration”   7 4 9 8 8 9 7 10 8 3 9 9 91 7,58
50 BENEA REACH “Possession” 9 6 9 4 5 7 9 7 7 7 7 13 90 7,50
  CIRCLE OF SILENCE “The Rise Of Resistance” 7 7 10 8 5 8 6 9 9 7 6 8 90 7,50
52 BOVINE “The Sun Never Sets On The British Empire” 8 6 11 10 8 6 4 8 6 5 7 9 88 7,33
53 OSADA VIDA “Particles” 8 9 8 8 7 8 5 5 4 11 4 9 86 7,17
54 IVANHOE “Systematrix” 5 8 11 9 4 9 7 4 7 7 5 8 84 7,00
55 dEMOTIONAL “State: In Denial” 8 2 6 4 7 9 7 8 7 4 7 9 78 6,50
  GLORYFUL “The Warrior’s Code” 7 5 10 5 4 11 5 8 8 2 5 8 78 6,50
  LUNATIC SPIRIT “Lunatic Spirit” 8 3 6 8 6 7 4 6 7 6 9 8 78 6,50
58 PENSÉES NOCTURNES “Nom D´Une Pipe!” 10 2 12 3 8 6 2 2 11 6 6 9 77 6,42
59 TRAIL OF  TEARS “Oscillation”  9 5 7 4 7 9 2 5 9 4 8 7 76 6,33
60 NACHTGESCHREI “Aus schwärzester Nacht”  8 5 11 6 6 6 2 5 7 4 4 8 72 6,00
61 TEARS OF MARTYR  “Tales”  9 4 9 2 1 6 9 3 9 3 2 8 65 5,42
62 BLOODATTACK “Alphakiller”  8 4 4 5 2 3 6 5 5 5 8 9 64 5,33
63 AMARANTHE “The Nexus”  6 5 7 3 2 6 2 4 9 2 3 9 58 4,83
64 ASENBLUT “Von Worten und Taten”  4 3 5 4 3 7 2 7 4 1 8 8 56 4,66
65 LARCENY “My Fall” 7 3 7 3 4 3 1 4 4 1 4 6 47 3,92
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Soundcheck #002

Wednesday, 08 May 2013 08:09
Band/Titel PK AE SB OB JF BTJ RP PS MAS TS TW VW + ø
1 ANATHEMA "Judgement" 14 13 14 14 15 14 9 15 15 9 12 12 156 13.00
2 HOLLENTHON "Domus Mundi" 12 11 10 - 10 13 13 12 10 10 8 14 123 11.18
3 EMPYRIUM "Where At Night The Wood Grouse Plays" 7 10 12 14 12 12 12 13 - 7 15 9 123 11.18
4 ARCH ENEMY "Burning Bridges" 10 10 12 13 9 13 13 12 12 12 7 11 134 11.17
5 TESTAMENT "The Gathering" 10 10 13 15 9 11 13 12 9 12 9 10 133 11.08
6 DARK TRANQUILLITY "Projector" 11 13 14 12 11 11 9 11 12 9 11 7 131 10.92
7 SAMAEL "Eternal" 14 12 - 9 6 12 13 12 14 11 7 5 115 10.75
8 DELLAMORTE "Home Sweet Hell" 11 9 - 9 - 9 11 - - 12 - 12 73 10.43
9 DREADFUL SHADOWS "The Cycle" 11 14 12 14 7 9 10 11 11 8 12 5 124 10.33
10 BETRAY MY SECRETS "Betray My Secrets" 11 12 13 12 11 10 9 12 14 9 6 5 129 10.33
11 OTYG "Sagovindars Boning" 10 11 14 - 11 12 8 8 10 8 11 10 113 10.27
12 TIAMAT "Skeleton Skeletron" 11 11 - 13 11 11 8 11 12 10 9 4 111 10.09
13 MENHIR "Turingia" 9 9 10 7 13 11 8 - - 10 - - 77 9.63
14 MYSTIC CIRCLE "Infernal Satanic Verses" 10 9 9 8 12 10 12 8 - 10 - 8 96 9.60
15 AUTUMNBLAZE "Dämmerelbentragödie" 10 10 10 14 7 14 9 9 - 8 8 6 105 9.55
16 AUTUMN LEAVES "As Night Conquers Day" 8 6 11 12 10 8 10 10 9 10 10 7 111 9.25
17 JULIE LAUGHS NOMORE "When Only Darkness Remains" 10 9 11 12 10 10 9 9 9 11 5 5 110 9.17
18 DIE SCHINDER "Gottesknecht" - - 14 7 7 8 8 11 9 12 7 8 91 9.10
19 PROGERIA "Leading Into Lowpoint" 10 9 7 8 10 11 10 10 8 - 8 9 100 9.09
20 FORGIVE-ME-NOT "Tearfall" 11 12 12 14 7 6 7 7 9 10 7 7 109 9.08
21 DEMONIAC "The Fire And The Wind" 9 10 11 12 4 9 13 10 3 9 6 13 109 9.08
22 KAT "Oddech Wymarlych Swiatow" 10 9 8 14 11 8 13 7 9 9 6 4 108 9.00
23 AURORA "Sadiam" 9 10 10 12 6 9 10 9 11 7 7 8 108 9.00
24 MARDUK "Panzer Division Marduk" 10 9 12 3 9 7 12 11 3 14 4 12 106 8.83
25 AL SIRAT "Signa Tempori" 10 10 10 9 10 11 10 9 6 10 6 5 106 8.83
26 HEL "Orloeg" 8 7 9 - 10 13 8 7 - 7 10 - 79 8.78
27 WELTENBRAND "Der Untergang Von Trisona" 9 12 13 14 6 3 8 9 9 9 9 4 105 8.75
28 ATANATOS "Devastation - The Third Attack" 9 9 11 10 6 10 10 - 7 9 5 10 96 8.73
29 CATAMENIA "Morning Crimson" 7 8 12 12 9 6 10 8 8 12 4 7 103 8.58
30 NOKTURNAL MORTUM "Lunar Poetry" 9 8 8 10 11 9 11 10 7 9 6 4 102 8.50
31 PANZERCHRIST "Outpost Fort Europa" 9 8 7 3 6 10 10 11 8 12 8 8 100 8.33
32 HYPERION "Where Stone Is Unscarred" 6 4 9 10 9 8 11 8 12 10 5 8 100 8.33
33 NIGHTFALL "Diva Futura" 10 11 11 4 8 11 8 10 8 8 5 5 99 8.25
34 IMMOLATION "Failure For Gods" 9 8 8 13 5 8 10 10 4 11 5 7 98 8.17
35 MORTICIAN "Chainsaw Dismemberment" 11 11 1 15 12 6 10 3 2 12 3 11 97 8.08
36 TARTAROS "The Grand Psychotic Castle" 10 7 9 1 8 11 9 5 7 9 13 7 96 8.00
37 ABIGOR "Channeling The Quintessence Of Satan" 9 6 6 3 9 8 11 6 6 9 11 11 95 7.92
38 MERCILESS "The Awakening" 7 8 4 10 7 13 12 7 4 9 6 - 87 7.91
39 DAS SCHEIT "...and Ince Is Forming" 8 9 11 8 9 8 5 10 9 8 5 4 94 7.83
40 TULUS "Evil 1999" 7 8 6 10 7 6 11 9 8 10 6 5 93 7.75
41 GORGUTS "Obscura" 9 8 11 7 11 2 5 14 1 12 - 5 85 7.73
42 METAL CHURCH "Masterpeace" 6 7 10 7 7 6 10 8 7 11 6 7 92 7.67
43 STORMLORD "Supreme Art Of War" 9 9 9 10 6 9 7 8 8 9 4 4 92 7.67
44 CARPE TENEBRUM "Mirrored Hate Painting" 5 6 8 7 10 3 11 8 8 11 - 6 83 7.55
45 AZMODAN "Of Angels And Demons" 8 8 8 11 8 8 6 8 7 8 4 6 90 7.50
46 TRELLDOM "Till Et Annett" 10 7 11 6 7 6 11 5 6 8 6 7 90 7.50
47 HADES ALMIGHTY "Millennium Nocturne" 7 6 9 8 7 7 8 11 7 8 - 3 81 7.36
48 KAMPFAR "Fra Unverderen" 8 7 7 2 7 10 10 7 7 8 8 6 87 7.25
49 PAINFLOW "Audio-visual-aids" 8 9 6 2 10 5 7 10 10 9 5 6 87 7.25
50 THRON "Seduction Of The Unbaptized Darkness" 9 9 7 3 7 10 7 4 8 9 4 7 84 7.00
51 CIRITH GORGOR "Onwards To The Sprectral Defile" 7 7 7 2 9 9 9 10 6 9 3 5 83 6.92
52 LUNGBRUSH "Old School New School" 5 10 6 5 6 4 7 10 7 9 - 6 75 6.82
53 OVERDOSE "Circus Of Death" 8 10 5 8 6 5 8 6 6 9 - 4 75 6.82
54 WAR "We Are War" 10 6 6 4 2 5 10 10 5 12 2 6 78 6.50
55 THY MAJESTY "German Black Metal Art" 7 7 2 10 7 8 9 1 7 10 2 5 75 6.25
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Soundcheck #007

Wednesday, 08 May 2013 08:06
Band/Titel PK AE SB OB MG BTJ RP PS DG TS AW VW + ø
1 DARK TRANQUILLITY "Haven" 13 12 14 14 12 10 12 9 11 9 10 12 138 11.50
2 PAIN "Rebirth" 12 12 12 8 14 10 12 14 11 11 9 9 134 11.17
3 THE GATHERING "If Then Else" 11 13 12 11 9 11 11 12 10 6 14 9 129 10.75
4 ADORNED BROOD "Asgard" - - 8 12 13 7 9 10 12 11 12 10 104 10.40
5 DISPATCHED "Motherwar" 12 12 9 14 11 13 12 7 7 9 8 9 123 10.25
6 KING DIAMOND "The House Of God" 9 8 8 15 8 12 12 12 12 10 7 9 122 10.17
7 IN FLAMES "Clayman" 9 12 11 5 10 9 13 10 13 10 8 11 121 10.08
8 OPPROBRIUM "Discerning Forces" 11 11 8 9 9 9 14 8 9 12 9 11 120 10.00
9 CHARON "Tearstained" 10 9 14 6 12 7 12 9 12 8 12 6 117 9.75
10 BEHIND THE SCENERY "...of Honesty Forbidden" 11 10 13 11 4 9 12 12 9 9 - 7 107 9.73
11 TIDFALL "Circular Supremacy" 9 12 6 8 9 10 12 9 12 10 12 7 116 9.67
12 THIRD MOON "Blood Forsaken" 8 7 7 10 13 9 13 8 12 10 9 9 115 9.58
13 ALTAR "In The Name Of The Father" 9 10 6 9 11 9 10 11 11 12 6 10 114 9.50
14 MIGHTY D. "In The Sad Valley Of Tears" - - 9 11 7 11 10 9 8 11 10 8 94 9.40
15 CEMETARY 1213 "The Beast Divine" 10 8 12 4 11 10 9 12 10 9 10 7 112 9.33
16 THE BLACK LEAGUE "Ichor" 9 8 12 7 12 11 10 11 8 6 9 9 112 9.33
17 RED HARVEST "Cold Dark Matter" 12 10 8 8 8 7 8 11 - 8 12 10 102 9.27
18 CRUACHAN "The Middle Kingdom" 9 8 10 15 9 7 9 2 8 10 11 13 111 9.25
19 MACTäTUS "The Complex Bewitchment" 10 8 6 13 10 6 11 10 12 10 8 7 111 9.25
20 PARAGON OF BEAUTY "Seraphin - Far Gone Cleam" 11 11 8 13 4 12 7 9 10 7 11 8 111 9.25
21 FAITH AND THE MUSE "Evidence Of Heaven" 12 11 7 9 10 8 9 10 12 6 11 5 110 9.17
22 SANCTUS "Aeon Sky" 10 11 9 6 7 5 11 10 13 9 12 7 110 9.17
23 HEAVEN SHALL BURN "Asunder" 9 9 5 8 13 9 9 9 8 10 8 11 108 9.00
24 CHALICE "Chronicles Of Disphoria" 10 10 12 13 5 6 9 10 - 6 9 8 98 8.91
25 GRIEF OF EMERALD "Malformed Seed" 11 8 9 7 11 5 10 9 11 8 9 8 106 8.83
26 ORTH "Feed The Flames" 10 10 5 7 9 8 9 7 - 11 12 7 95 8.64
27 INFESTATION "Mass Immolation" 10 9 8 6 10 10 9 6 9 12 7 7 103 8.58
28 NECROPHAGIA "Holocausto De La Morte" 10 7 3 12 5 10 11 8 10 11 6 10 103 8.58
29 ENDLESS "Perihelion" 11 11 8 12 2 9 10 7 - 8 6 9 93 8.45
30 MAYHEM "The Grand Declaration Of War" 9 13 9 2 1 13 5 11 8 11 12 6 100 8.33
31 THE SINS OF THY BELOVED "Perpetual Desolation" 8 9 8 14 9 7 11 6 9 7 4 8 100 8.33
32 SUDDEN DEATH "Unnatural Human Art" 8 8 5 9 7 12 10 9 - 10 5 7 90 8.18
33 LOVE LIKE BLOOD "Enslaved + Condemned" 10 8 9 4 11 10 9 5 9 7 8 8 98 8.17
34 ORPLID "Orplid" 9 7 11 9 7 12 4 10 7 2 10 10 98 8.17
35 HEKATE "Sonnentanz" 9 11 10 7 13 7 4 4 - 4 9 10 88 8.00
36 GARDEN OF DELIGHT "Radiant Sons" 10 9 8 10 14 5 7 5 - 6 7 5 86 7.82
37 SAD HARMONY "Elektrula" 10 12 7 2 8 10 9 6 - 7 4 6 81 7.36
38 ASGAIA "Yersinia" 7 8 7 9 8 7 8 6 9 8 4 4 85 7.08
39 DARK AVENGER "Dark Avenger" 6 6 8 7 2 6 12 8 9 11 5 5 85 7.08
40 TANKARD "Kings Of Beer" 8 6 3 12 6 3 11 7 7 9 5 8 85 7.08
41 GURKKHAS "Engraved In Blood, Flesh And Souls" 7 8 7 4 8 6 9 6 7 9 - 6 77 7.00
42 MORGENSTERN "Feuertaufe" 7 8 6 12 1 5 10 3 6 8 8 8 82 6.83
43 POWER SYMPHONY "Lightbringer" 8 6 5 12 3 6 10 8 9 6 4 4 81 6.75
44 SPARK "Ecstasy" 4 11 9 3 6 5 9 6 5 10 10 2 80 6.67
45 PECCATUM "Oh, My Regrets" 4 6 8 9 5 8 7 6 - 7 7 5 72 6.55
46 GORGEOUS "Gorgeous" 5 6 4 1 11 2 8 8 - 7 6 4 62 5.64
47 PHANTOMS OF FUTURE ".../inside/outside" 9 7 11 3 3 1 5 7 - 6 6 4 62 5.64
48 XTERIA "Outshine" 6 6 5 1 2 6 11 7 3 8 2 4 61 5.08
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Soundcheck #020

Wednesday, 08 May 2013 07:57
Band/Titel PK MP SB OB MG BTJ JF PS DG TS MT VW + ø
1 NILE "In Their Darkened Shrines" 12 12 12 15 11 15 14 11 11 11 9 11 144 12.00
2 DARK TRANQUILLITY "Damage Done" 12 9 13 12 13 12 13 12 10 10 13 10 139 11.58
3 THYRFING "Vansinnesvisor" 10 9 11 12 13 11 10 13 12 10 11 12 134 11.17
4 DARK AGE "The Silent Republic" 13 10 13 9 12 10 9 11 10 10 11 10 128 10.67
5 IMPALED "Mondo Medicale" 10 11 8 13 7 8 10 11 9 11 - 11 109 9.91
6 INCANTATION "Blasphemy" 11 12 10 10 9 13 8 10 8 10 5 10 116 9.67
7 ROTTING CHRIST "Genesis" 11 9 11 5 13 11 9 9 9 9 11 9 116 9.67
8 SPOCK´S BEARD "Snow" 7 10 11 6 9 10 11 13 9 9 10 11 116 9.67
9 ARRIVAL "An Abstract Of Inertia" 11 8 11 11 11 10 7 10 11 8 9 7 114 9.50
10 LAKE OF TEARS "The Neonai" 12 8 11 - 9 12 8 7 7 8 10 12 104 9.45
11 CRAFT "Terror Propaganda" 10 9 8 10 8 8 10 4 13 9 11 12 113 9.42
12 THE LOVELESS "Star Rover" 10 7 12 12 11 7 7 6 6 9 13 13 113 9.42
13 VINTERSORG "Visions From The Spiral Generator" 10 9 11 8 8 12 7 11 9 9 12 7 113 9.42
14 SEVERE TORTURE "Misanthropic Carnage" 10 11 7 13 6 11 9 10 8 12 6 10 113 9.42
15 IMPIOUS "The Killer" 9 11 10 7 9 9 10 10 9 10 9 9 112 9.33
16 VEHEMENCE "God Was Created" 7 9 7 11 7 10 8 10 9 9 10 10 107 8.92
17 NONEXIST "Deus Deceptor" 6 - 10 8 5 9 10 12 8 9 10 11 98 8.91
18 FEARER "Confession To Hate" 11 11 6 8 6 9 11 10 9 10 4 10 105 8.75
19 STEVE SYLVESTER "Humanomalies" 8 9 8 3 13 7 11 9 10 8 7 11 104 8.67
20 BABYLON WHORES "Death Of The West" 10 8 9 6 6 9 9 9 7 8 13 10 104 8.67
21 CHARON "Downhearted" 10 8 11 7 9 9 8 9 8 8 9 8 104 8.67
22 DIM MAK "Intercepting Fist" 9 10 7 8 5 7 10 9 9 11 5 13 103 8.58
23 ASTARTE "Quod Superius Sicut Inferius" 8 8 8 12 11 6 8 6 9 9 8 8 101 8.42
24 DEVOLVED "Technologies" 7 10 8 8 6 7 10 11 8 9 7 7 98 8.17
25 DENATA "Deathtrain" 9 11 5 10 10 9 7 7 9 8 - 4 89 8.09
26 AD INFERNA "L`Empire Des Sens" 7 9 10 12 9 8 7 4 9 7 6 8 96 8.00
27 ENCHANT "Blink Of An Eye" 5 11 12 3 7 7 9 13 5 6 8 9 95 7.92
28 DFP "Promisceus Demon Stories" 8 10 11 7 7 4 9 8 9 9 7 6 95 7.92
29 DESECRATION "Pathway To Defiance" 8 10 6 10 10 5 11 9 8 10 6 7 94 7.83
30 LIVIDITY "...Til Only The Sick Remain" 10 11 3 14 6 9 6 7 7 10 2 7 92 7.67
31 DEEP INSIDE MYSELF "At A Late Hour" 8 8 8 7 7 9 7 5 9 7 6 10 91 7.58
32 DIVERCIA "Modus Operandi" 7 - 10 9 6 6 7 7 8 8 8 6 82 7.45
33 KARKADAN "Eternal Black Reflections" 7 7 7 7 11 9 9 3 10 7 5 7 89 7.42
34 FONY "Routine Irregular" 6 - 8 4 11 5 6 10 5 8 8 8 80 7.27
35 CATTLE DECAPITATION "To Serve Man" 9 11 4 12 5 7 5 8 6 9 3 8 87 7.25
36 THORNSPAWN "Wrath Of War" 8 9 4 6 8 10 6 6 10 7 6 6 86 7.17
37 PLANET X "Moonbabies" 7 9 10 1 - - 8 8 3 6 7 9 68 6.80
38 ASSERT "Insurrection Rocks" 10 - 6 8 6 6 6 9 5 - 4 8 68 6.80
39 L.A. GUNS "Waking The Dead" 3 8 9 1 6 9 10 6 8 6 5 9 80 6.67
40 DAYLIGHT "Vague Pictures Of Amazing Moments" 9 - 9 1 6 5 7 7 6 7 7 9 73 6.64
41 DUMPER "Dumper" 4 6 10 3 7 5 11 7 5 9 3 9 79 6.58
42 PROTEST "About Human Idols" 5 10 6 3 6 6 9 8 6 7 7 5 78 6.50
43 INSANIA & THE ARISTOCRACY OF NEW OUTLAWS "Trans-Mystic Anarchy" 9 - 5 4 8 7 10 6 6 5 4 5 69 6.27
44 ABSOLUTE STEEL "The Fair Bitch Project" 6 6 2 6 5 4 8 2 9 8 2 12 70 5.83
45 STORMWITCH "Dance With The Witches" 3 5 8 2 6 8 7 5 5 6 4 9 68 5.67
46 KEN HENSLEY "Running Blind" 2 - 4 - 6 5 11 4 4 3 4 12 55 5.50
47 ELECTRO BABY "Grrr...!" 5 6 8 1 5 3 8 4 5 5 4 6 60 5.00

 

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