LEGACY - The Voice from the Darkside

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Ingo Spörl (IS)

Ingo Spörl (IS)

Konnte Bangen, bevor er des Gehens mächtig war - wenn auch meist nur mit der Stirn gegen den Boden. Aufgrund grundlegender Typveränderung, v.a. im Bereich der Kopfbehaarung, und der damit einhergehenden Sinnlosigkeit wurde die Karriere als Headbanger am Höhepunkt beendet.

Passionierter Konzertgänger, Fotograf, Webdesigner und Grafiker.

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AMARANTHE "Massive Addictive"

Thursday, 16 October 2014 20:10 Published in A-Z

Tracklist:

01 – Dynamite
02 – Drop Dead Cynical
03 – Trinity
04 – Massive Addictive
05 – Digital World
06 – True
07 – Unreal
08 – Over And Done
09 – Danger Zone
10 – Skyline
11 – An Ordinary Abnormality
12 – Exhale
13 – Trinity (Acoustic)
14 – True (Acoustic)


Line-Up:

Elize - vocals
Henrik - screams
Jake E - vocals
Olof Mörck - guitars & keys
Johan Andreassen - bass
Morten Løwe Sørensen - drums


Review:

Kaum ein Jahr ist ins Land gezogen und schon stehen die schwedischen Modern Metaller AMARANTHE mit dem "The Nexus"-Nachfolger "Massive Addictive", der gleichzeitig das dritte Werk der jungen Band markiert, auf der Matte. Von all den elitären (weil zu engstirnigen) Die-Hard-Metallern leider zu unrecht gemieden, wie die Pest zähle ich mich seit dem Debutalbum von 2011 zu den Fans der Truppe. Seit jeher hebt sich der Sechser wohltuend vom unübersichtlichen Einheitsbrei der Metalcore-Szenerie ab, was nicht zuletzt durch das singend-screamende Dreigestirn Elize (Gesang), Henrik (Screams) und 
Jake E (Gesang) ein Alleinstellungsmerkmal besitzt. Dieser Wechsel von zartem Frauengesang, bösen Scream-Attacken und ebenfalls sehr angenehmen männlichen Vocals beschert den Songs durchweg einen Abwechslungs- nd Dynamikschub, den so ziemlich alle Metalcoreler des Planeten vergeblich suchen. Dazu kommen die krassen Gegensätze im musikalischen Bereich - knallharte Riffs und treibend-druckvolles Drumming treffen auf fast schon poppig anmutende Synthie- und Sequencer-Sounds, die mancher Techno-Produktion ebenfalls gut zu Gesicht stünden (das ist der Moment, in dem der Die-Hard'ler allerspätestens aussteigt - selbst schuld...). Ebenso beeindruckend wie das musikalische Sammelsurium ist der jeweilige Qualitätssprung, den AMARANTHE von Album zu Album vollziehen (wobei keines der früheren Werke als durchschnittlich durchgeht!). So präsentieren sie sich auf "Massive Addictive" nochmals deutlich eingängiger, die Kompositionen sind noch einen Tick zwingender, die Produktion ist extrem transparent und druckvoll zugleich, so dass jede Stimme und jedes Instrument perfekt in Szene gesetzt wird. Die Songs sind sauber strukturiert, wirken professionell und durchdacht, ohne jemals konstruiert anzumuten. Als Beispiel sei an dieser Stelle auf den Song am Ende der Rezi hingewiesen. 'Drop Dead Cynical' ist gleichzeitig die erste Singleauskopplung und zeigt eindrucksvoll den aktuellen Status Quo von AMARANTHE auf. Einen Füller sucht man vergebens und auch nach dem 30. Durchlauf fallen unterm Kopfhörer neue Soundfacetten auf. Daumen hoch!

 

STONEMAN "Liebe, Liebe"

Thursday, 16 October 2014 20:06 Published in Music Videos

SynaptiK - Your Cold Dead Trace (feat. Alan Tecchio)

Thursday, 16 October 2014 11:31 Published in Music Videos

Knapp zwei Wochen vor der Veröffentlichung ihres Konzept-Albums "Cobra Verde" nach dem gleichnamigen Film von Werner Herzog stellen die italienischen Death-Metaller von HIDEOUS DIVINITY den Titeltrack ihres zweiten Studio-Albums bei uns exklusiv im Stream vor.
Bandleader Enrico Schettino kommentiert: "Manchmal dauert es ewig, bis man ein gutes Riff geschrieben hat und manchmal hat man Glück und der ganze Song kommt wie von selbst. Wie Magie. 'Cobra Verde' ist definitiv einer aus der zuletzt genannten Kategorie. Titeltracks sind keine gewöhnlichen Lieder. Wenn man sich entscheidet, einen Titeltrack zu schreiben, dann steht man vor der Herausforderung, etwas zu komponieren, was in fünf Minuten die Stimmung eines ganzen Albums repräsentiert. Für 'Cobra Verde' musste das etwas sein, was jenseits von konventionellem Death Metal zu finden war. Bei diesem Song haben mich Ulcerate und Gorguts stark beeinflusst. Es war an der Zeit für HIDEOUS DIVINITY, Vollgas zu geben und auf diese Weise wollten wir das erreichen. Die ganze Komposition schwankt zwischen Ruhe und Sturm, rasend wütende Angriffe wechseln mit gequälten, doomigen Abschnitten. Der verdrehte, fast samba-artige Rhythmus, der zugrunde liegt, drückt alles aus, was auch in dem Film Thema ist: Grausame Könige und die Gebete und Flüche der Sklaven - das alles in einem sechs Minuten dauernden Song. Wir sind alleine auf dieser Welt, die so groß und doch so klein ist und unser Verlangen nach mehr wird nie gestillt werden.  So wie der Hauptcharakter Manoel in Herzogs Film: Er ist ein zur Einsamkeit verfluchter weißer Dämon, ein Geist, der nie wieder den Schnee sehen wird."

 

"Cobra Verde"  beruht auf dem gleichnamigen Filmdrama des bekannten deutschen Regisseurs Werner Herzog von 1987. In dem Film spielt Herzogs kongeniale Hass-Liebe Klaus Kinski den grausamen, in Ungnade gefallenen Sklavenaufseher Da Silva, der zum Vize-König eines afrikanischen Stammes aufsteigt und von dort aus die Rache an seinen ehemaligen Weggefährten plant.

Die Vorbestellung des Albums in Kombination mit "Cobra Verde" Merchandise ist direkt bei der Band möglich. Zum Verkaufsstart gibt es auch Kombipakete mit dem Vorgänger-Album. Die Preise sind fair und der Erlös geht anders als bei Amazon oder im Plattengeschäft komplett an die Musiker. Ihr unterstützt so also eine großartige Band des Death-Metal-Underground.

Seid ihr genauso gespannt wie wir? Sagt uns und/oder der Band auf ihrer Facebook-Seite  Eure Meinung  zum neuen Song! Oder besucht die beiden Enricos, Stefano, Antonio und Giulio auf dem Deathfest in Ludwigshafen oder in CH-Siebnen und stoßt mit ihnen auf das neue Album bei einem guten, deutschen Bier an!


Band Lineup 2014:

Enrico Schettino - Guitars (Ex Hour Of Penance)
Enrico H. - Vocals
Stefano Franceschini - Bass (Ex Ghouls)
Antonio Poletti - Guitars (Deceptionist, Ex Ghouls)
Giulio Galati - Drums


Check out some previously released tracks from the album here:

‘Alonest Of The Alone’ (Featuring Dallas Toler-Wade of Nile)
http://youtu.be/AMgq9CwNA6s

Sinister And Demented
http://youtu.be/uOuyofcYs5c

Catch Hideous Divinity Live
17/10/2014 Siebnen (CH) District 28 w/Synodik
18/10/2014 Ludwigshafen Deathfest, (DE) w/Centurian, Spheron, Cerebral Effusion
19/10/2014 Circolo Colony, Bescia (IT) w/Logic Of denial, Suicidal Causticity
08/11/2014 Aalborg Metal Festival (DEN) w/ Cannibal Corpse, Entombed AD, Marduk, Aeon, Revocation
25/7/2015 Stonehenge Festival, Steen (NL) w/Hirax, Wehrmacht Master, Taake, Broken Hope, Altar


www.facebook.com/hideousdivinity

(c) 2012 www.legacy.de

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